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4 Osterspiele und 5 Basteltipps aus meiner Kindheit!

Für mich ist Ostern ein Fest der Familie und des Zusammenkommens. Wir haben dieses Fest nie christlich gefeiert. Jedoch hatten wir genauso unsere Traditionen, Spiele und unseren Spaß und das ganz ohne große Geschenke. Es gab einfach unseren Spiel- und Sammelspaß. Und davon möchte ich heute erzählen und euch inspirieren.

Die 4 Osterspiele aus meiner Kindheit

Diese Spiele gab es in meiner Kindheit. Manches habe ich geliebt und mit manchem Stand ich auf Kriegsfuß.

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Das Osterrätsel

Als Kind war Ostern ab einem gewissen Zeitpunkt für mich der reinste Horror. Ich muss ungefähr 12 Jahre alt gewesen sein, als meine Oma Rätsel zu Ostern machte. Eine wunderbare Pädagogin und zeitlebens Leiterin einer Kita, wollte sie es wie immer kreativ und spannend gestalten. Sie machte kleine zweizeilige Rätsel, dessen Lösung das Versteck der begehrten Osterleckereien waren.

Aber das ging voll in die Hose. Ich erriet nicht eines der so sorgsam vorbereiteten Rätsel, während meine kleine Schwester deutlich einfachere Rätsel bekommen hatte und ein Versteck nach dem anderen auflöste. Es war der reinste Horror für mich. Die Rätsel waren einfach zu schwer für mich. Aber eine wunderschöne Idee ist und bleibt es trotzdem.

Mittlerweile habe ich meinen Frieden mit diesem einen Osterfest gemacht und möchte hier all meine schönen Traditionen und Erinnerungen an Ostern mit euch teilen. Denn es gab noch viele andere schöne Feste.

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Die Eierschleuder

Was für ein Spaß! Aber nur so lange das Ding nicht in den Bäumen landet. Man nehme ein kleines meist selbstgestricktes längliches Netz in das ein Ei hinein passt. Hier seht ihr meins, eigens gestrickt von meiner Mama.

Das Netz hat eine Schnur mit der du nun das Netz beginnst über dem Kopf zu schleudern. Am besten stehst du dazu auf einem Feld. Das Ziel ist es, das Ei so weit wie möglich zu werfen. Und jetzt kommt die Schwierigkeit. Es darf nicht kaputt gehen. Es hat also der gewonnen, dessen Ei die wenigesten Dellen, Kratzer, Schrammen hat. Wir haben immer ein gekochtes Ei verwendet. So stehen die Chancen gut, wirklich mal ein komplettes Ei wieder zu finden.

Das ist fast noch besser als die Ostereier und süßen Leckereien zu suchen.

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Eierpusten

Ein lustiges Spiel, was wir schon als kleine Kinder gut spielen konnten. Alle kleinen und großen Kinder setzen sich um einen Tisch. In die Tischmitte wird am besten ein ausgeblasenes Ei gelegt. Jeder legt seine Hände auf den Rücken oder die Oberschenkel. Und dann geht’s los. Auf los versuchen alle durch kräftiges Pusten das Ei zu bewegen. Und rollt das Ei zu einem Spieler, muss er versuchen es pustend abzuwehren. Aber es darf nicht zu stark sein, denn fällt es vom Tisch, hat der Spieler der zuletzt gepustet hat, das Spiel verloren. Dieser muss nun einen Pfand abgeben. Was das ist, könnt ihr euch selbst aussuchen. Nun beginnt das Pusten von Neuem bis einem oder allen die Puste ausgeht.

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Schwänzchenfangen

Das ist wirklich lustig. 1-2 Kinder spielen die Füchse. Die restlichen Kids sind Hühner oder Hasen. Eben das, worauf sie Lust haben. Ich fand Hasen immer besser. Jetzt brauchen die Hasen noch die Schwänzchen. Ein Tuch oder Schal eigenete ich immer am besten. Das hat eigentlich jeder im Haus. Aber ein Seil oder Stofffetzen geht sicher auch.
Das Tuch steckten wir Hassen uns hinten in den Bund der Hose, damit es als richtiges Schwänzchen am Hintern hängt. Die Hasen verteilen sich in einem Raum oder im Garten. Nachdem einer Start gerufen hat, rennen alle wie wild durcheinander und die beiden Füchse müssen sich alle Hasenschwänzchen schnappen. Derjenige der nun sein Schwänzchen nicht mehr besitzt, scheidet aus. Die Sieger des Spiels sind die letzten zwei Hasen und die beiden Füchse. Diese zwei Hasen dürfen in der nächsten Spielrunde die Füchse sein. Es gibt viel zu lachen und macht viel Spaß und die Kids sind garantiert K.O. am Ende des Tages.

 

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Meine 5 Lieblingsbasteleien mit meinen Jungs

Da meine Jungs sechs Jahre auseinander sind, haben wir auch immer noch recht einfache Basteleien dabei. Hier unsere schnellsten Basteleien:

Paptellerhäschen

Du brauchst nur ein paar Pappteller, einen Takker, Geschenkband, einen Stift, ein wenig Watte oder Chenilldraht und Fantasie. Schon hast du einen kleinen Sammelbehälter für die Süßigkeiten die deine Kids finden.

Dieses Beutelchen ist sehr schnell, einfach und preiswert herzustellen. Gerade kleine Kinder verlieren schnell die Geduld beim Basteln. Dieser Pappbeutel ist so schnell fertig, da freuen sich die Kids und sind Stolz, auf das was sie geschaffen haben.

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Das Kücken im Ei…

… geht noch viel schneller. Du schneidest ein Papierei aus, zerteilst es in zwei gezackte Hälften und dahinter kommt ein gelbes Papier, welches das Kücken darstellt. Zwei Augen darauf (gemalt) und eine kleine dreieckige Nase und vielleicht noch etwas schönes aufs Ei gemalt oder geklebt.  Jetzt fehlt nur noch die Niete oder ein Geschenkband und fertig ist das Papier-Ei.

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Der Hase in der Hand

Du legst die Hand deines Kindes auf ein Papier, malst die Silhouette ab und dann schneidest du sie aus. Dabei schneidest du den Mittelfinger weg, damit die Ohren zur Geltung kommen. Dann braucht ihr nur noch mit ein paar Stiften die Ohren und das Gesicht malen und eine kleine Stange dran kleben. Wir haben hier ein Essstäbchen genommen. Das  geht so schön schnell. bei uns stecken die Hasen nun im Blumentopf. Aber ein Theaterspiel ist sicher auch sehr lustig damit.

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Eierschachtelhühnchen

So süß und so lustig. Meinem Sohn war egal, welche Farben die Hühner haben. Du nimmst die Spitzen aus der Mitte der Eierverpackungen. Ein wenig Wassermalfarbe drauf, ein bisschen Chenilledraht oder Wolle für die Beine und etwas Wolle für die Haare oder eine Feder. Fertig ist dieses süße Huhn. Dann fehlen nur noch die Augen und der Schnabel aus Papier oder ganz simpel aufgemalt.

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Chenilldrahtkarotten und Hasen

Das ist ebenso einfach wie schnell umsetzbar. Hier hat sich schon die liebe Nina von bastelnmitkids.de die Mühe und schöne Fotos dazu gemacht und sehr detailiert erklärt, wie diese kleinen süßen Hasen entstehen. Die ganze Anleitung findet ihr hier.

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Aber was ist das Größte an Ostern?

Die Eiersuche. Oder? Süßes suchen, finden und am besten alles auf einmal auf essen. Ist fast gleich schön für Eltern, wie für Kinder. Meine Jungs sind immer so aufgeregt und einfach nicht ruhig zu kriegen, bis es los geht und alle Eier gefunden sind und dann gibt es nichts schöneres als die gefundenen Leckereien komplett auf zu mampfen.

Wie war das bei euch?

Eure
Jannette

 

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