Shooting-Vorbereitung
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Wie ich eure Kinder bei meinen Familienshootings zum Lachen bringe

Ein Kinderlachen ist das Größte, ganz besonders auf Fotos. Aber auf Anhieb lachen Kinder normalerweise nicht. Schon gar nicht wenn ich mit meiner Kamera vor ihnen stehe und eine völlig neue Person bin.

Aber wie bekomme ich dann meine herrlichen natürlichen lachenden Kinder vor der Kamera?

Da habe ich in den letzten 10 Jahren so einiges zusammengetragen.

 

EINS

Was für mich ist ganz wichtig kein starres in die Kamera schauen zu erhalten. Also sind eine meiner ersten Worte sehr oft:

Ihr könnt alles machen, nur NICHT in die Kamera schauen!

Eltern mit einzubeziehen ist immer höchste Priorität. Das ist ideal, wenn sich die Eltern mit ihren Kindern beschäftigen und so die Kamera und die damit verbundene Scheu völlig vergessen. So entstehen ganz spannende Situationen und ergeben natürliche Familienfotos.

Aber dennoch habe ich noch ein paar weitere Dinge, wie ich eure Kinder zum Lachen bringe. Auch schon, um die Eltern bei einem Familienshooting von sich und der Situation, fotografiert zu werden, abzulenken. 

Welche Aktion sich bei welchem Kind am besten anwenden lässt, hängt etwas vom Alter und vom Kind selbst ab. Einfach ein wenig Fingerspitzengefühl verwenden, die Familie beobachten und schon klappt´s.

ZWEI

Was immer gut funktioniert und was jeder kennt, ist abkitzeln. Für einige Fotomotive mache ich das gern auch mal selbst. Aber besser ist es, wenn die Eltern ihre Kleinen selber durchkitzeln. So habe ich lachende Kinder und spannende Einstellungen mit ihren Eltern zusammen auf einem Bild. 

Da muss ich schon mal aufpassen, dass ich auf den Auslöser drücke und nicht die vielen schönen Momente verpasse, weil es so schön anzusehen ist. Aber nicht jedes Kind mag ab gekitzelt werden, was dann?

 

DREI

Wo sind gerade kleinere Kinder am liebsten? Auf eurem Arm, genau! Und gerade zu Anfang unseres Familienshootings möchten sie von dort vielleicht nicht weg. Aber ich möchte keine Fotos mit schüchternen Blicken versteckt hinter Mama, sondern Fotos mit einem herzlichen Kinderlachen.

Also lasse ich sie genau dort wo sie schon sind – auf eurem Arm. Wir stellen uns da hin wo es schön ist und auf mein Kommando tut ihr so als wenn ihr euer Kind nach unten fallen lasst. Dabei müssen alle Kinder lachen und haben viel Spaß. Denn das erzeugt ein kribbeliges Bauchgefühl wo alle Kinder lachen müssen. 

Eure Kinder werden das lieben. Keine Sorge ich erkläre euch genau, wie wir das machen werden, um schöne Bilder zu bekommen.

 

VIER

Genau das Gegenteil ist hochwerfen, denn auch hier gibt es wieder Unterschiede. Das eine Kind mag hochwerfen, das andere fallen lassen. Das kennt jeder und hat genau den Effekt, wie wenn wir so tun, als ließen wir die Kinder fallen.

 

FÜNF

Was ich bei Familien gerne mache, ist sie auf einander zu hüpfen zu lassen. Ihr habt jeweils ein Kind auf dem Arm und werdet seitlich stehend aufeinander zu hüpfen. Wie man auf dem Foto gut sehen kann, müssen dabei einfach alle lachen.

 

SECHS

Oft mache ich auch einfach ganz unerwartet und vor allem mit einem stock-ernstem Gesicht Pupsgeräusche. Das finden Kinder meistens urkomisch und müssen einfach loslachen. Dann drücke ich ab. Dazu muss man natürlich kurz hinter der Kamera hervorkommen, damit jeder meine Grimassen sieht, denn durch den schwarzen Kasten kann leider keiner schauen.

 

SIEBEN

Was noch viel besser ist, ist prusten! Eure Kinder lieben das. Bei deinem Kind einfach in den Hals prusten oder auch auf den Bauch und schon können sie sich nicht halten. Das kitzelt richtig Doll und nach einem Pups klingt es auch. Geschwisterkinder können das auch gegenseitig machen. Und oft reicht schon das Geräusch nach machen aus und die Kinder schmeißen sich weg vor Lachen. 

 

ACHT

Kennt ihr noch die Witze aus eurer Kindheit? Fritzchen & Co.  Das funktioniert super bei größeren Kindern, besonders diese albernen Kinderwitze.

Wie zum Beispiel dieser: Was essen Autos am liebsten? Parkplätzchen! Hihihi.

 

NEUN

Und was wirklich niemals fehlen darf, sind neben meinen Blödeleien hinter der Kamera, mein kleines Monster und meine Pink-Farbenden Puschel. Das gehört dazu. Wer mich kennt, weiß Pink und Rosa gibt es bei mir nicht. Aber dieser Haarreifen hat es mir angetan.

Ich sag immer, seit ich eigene Kinder habe, kann ich auf der Straße wieder ungeniert faxen machen. Ohne Kinder wird man einfach komisch angeschaut. Das ist das schönste am Kinder haben.

Das war ein Einblick in meine Art wie ich meine Familienshootings mache.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer weiß, was alles noch dazu kommt. Jede Menge Spaß wird sich dabei jedenfalls nicht vermeiden lassen.

Liebe Grüße

Jannette

1 Kommentare

  1. Wow, tolle Tipps, und auch die Bilder sehen super aus. Es gefällt mir vor allem, das du auch bereit bist, spontant Fotos zu machen, denn solche Fotos gefallen mir persönlich am besten. Keine Fakes, nur Emotionen und der Moment <3

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