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Familienfotos im herbstlichen Berlin Lichtenberg

Ganz langsam kam der Herbst im Oktober herangeschlichen. An diesem Tag war das Wetter schön warm, und die ersten Bäume färbten bereits ihr Blätterkleid. An solch einen Tag draußen zu shooten ist einfach wunderbar.

Und hier merkt man das auch an der Stimmung der Familie. Der kleine Mann war sehr neugierig und aufgeschlossen. Aber auch lustige Blicke blieben uns nicht verborgen. Und so hatten wir eine Menge Spaß beim Familienshooting.

Diesen kleinen Park in Berlin-Lichtenberg kannte ich noch nicht, und ich weiß auch nicht mehr den Namen, aber es hat für die drei einfach sehr gut gepasst.

Da wir am Vormittag shooteten gerieten wir genau in einen Marathon von Grundschülern. Das ist etwas, was bei einem Familienshooting passieren kann. Aber wir haben uns davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Hier und da warten -wegen der kleinen Läufer im Hintergrund- hat sich sogar gelohnt weil der Kleine ganz entspannt war und uns auch in solchen Moment tolle Bilder  beschert hat.

Und ich weiß, es ist nicht immer einfach vor der Kamera los zu lassen und seine Liebe zu Frau oder Mann und den Kindern zu zeigen. Aber so viel liebe wie zwischen den beiden Eltern hier ist einfach ganz wunderbar auf einem Foto. Sie sind so stolz auf ihren Sohn und genießen diese Zeit sehr. Man sieht ihre Liebe wurde durch die Geburt Ihres Sohnes noch größer.

Eine Familie vor meiner Kamera voller Liebe. Was will ich mehr?

Es war ein schöner beginnender Herbsttag, der mir noch lang in Erinnerung bleiben wird.

               

Liebe Grüße

Jannette

Familienfotos auf der Stralauer Halbinsel!

War das nicht ein heißer Sommer? Ich hab mal gezählt. Es waren genau 158 sonnige Tage. Also ein gutes halbes Jahr purer, reiner, unmissverständlicher Sonnenschein.

Ok ich hab nur geschätzt. Aber gefühlt bestand unser Sommer 2018 eigentlich nur aus Sonne und einem winzig kleinen bisschen Regenschauer. Dieser Sommer soll ja tatsächlich jede Menge Rekorde gebrochen haben.

Für mich als Fotografin war es jedenfalls der reine Wahnsinn. Mal von den stets super guten Lichtverhältnissen abgesehen, bot er mir eine Unmenge Gelegenheiten neue, noch nie entdeckte Locations in und um Berlin zu entdecken und kennen zu lernen.

Auch hab ich noch nie so viele Shootings mit Kind und Kegel unter freiem Himmel machen können wie dieses Jahr.

Und weil der Sommer so schön war, folgen jetzt Bilder aus einem Shooting auf der Stralauer Halbinsel. Ich liebe diesen Ort, ganz hinten an der Spitze liegt ein kleiner Park. Und rundherum ist Wasser, es ist das Ende der Straße und total ruhig. Wer hier lang läuft, wohnt hier. Es ist so schön. Und genau dort haben wir diesmal Bilder gemacht. Genau das richtige für diese beiden quirligen Kinder und ihre Eltern. Welche Oasen in Berlin kennt ihr?

Liebe Grüße

Jannette

15 Tipps für Fotogeschenke zu Weihnachten!

Auch wenn die letzten warmen Tage erst ein paar Wochen her sind und der Herbst einfach fantastisch ist. In 48 Tagen ist Weihnachten. Meine Oma hat mich am Wochenende schon gefragt, was wünschen sich die Kinder zu Weihnachten. Also können auch wir uns schon Gedanken machen, was wir unseren liebsten zu Weihnachten schenken.

Ich wollte auf jeden Fall rechtzeitig meine Tipps für euch herausgeben, so dass ihr noch genug Zeit dafür habt.

Diesen Beitrag wollte ich schon letztes Jahr schreiben, aber die Idee kam zu spät und die Zeit war damals zu knapp. Aber nun habe ich das ganze Jahr über tolle Dinge rund um die Fotografie gesammelt, wieder aussortiert und neue hinzugefügt und hier ist das Ergebnis.
Meine Tipps für den Gabentisch von F wie Fotobuch bis O wie Objektiv.

 

1. Ein Fotobuch für Kinder die fotografieren lernen möchten

Wie erkläre ich es meinem Kind. Manchmal hilft ein Buch. Es gibt für Kinder ziemlich gute Bücher wie man fotografiert. Eines das mir besonders gut gefallen hat, hab ich auf der letzten Photokina entdeckt und beinhaltet alles was ein gutes Buch braucht. So lernen schon die Kleinen wie viel Spaß es machen kann Bilder zu machen: Fotografieren für Kinder: Kinder entdecken die Welt der Fotografie und wie man die Welt fotografiert.

 

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2. Dazu die passende Kinderkamera von Nikon

Eine super coole Kinderkamera ist die Nikon Coolpix W100. Wenn Kinder erstmal entdecken, dass auch sie und nicht nur die Erwachsenen Fotos machen können, dann kann man Sie nicht mehr bremsen. Fotos selber machen ist der absolute Spaßfaktor. Und auch die Fotos sind immer ziemlich Lustig. Zu sehen auf was Kinder achten und was für sie wichtig ist finde ich großartig. Natürlich sollte eine Kamera für Kinder einfach zu bedienen sein und einiges aushalten muss sie auch. Begeistert hat mich die Nikon Coolpix W100. Eine ideale Kamera für Kinder, Sie ist wasserdicht und stoßfest, außerdem hat sie ein kindergerechtes Menü und es gibt sie in vielen bunten Designs.

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3. Der Manfrotto Rucksack National Geographic im Explorer Stil

Schon als Teenager habe stundenlang in den National Geographic Magazinen geblättert und mir die faszinierenden Bilder von unserem Planeten angeschaut. Um so schöner war es, als ich vor kurzem auf diesen schönen Fotorucksack gestoßen bin.

Er ist aus der „National Geographic Serie“ von Manfrotto. Modern und typisch Berlin. Und man bekommt nicht gleich die Idee, dass eine teure Fotoausrüstung innen drin ist. Denn National Geographic ist nicht für Fotorucksäcke bekannt, sondern für  Entdeckungen und tolle Berichte rund um den Globus. Nach solch einem Rucksack hatte ich lange gesucht.

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4. Die ONA Handtasche für uns Mädels

Eine absolut totschicke Handtasche (auch in anderen Farben erhältlich), die ich ebenfalls auf der Photokina entdeckt habe, ist von ONA. Sie ist wirklich schön, modisch und ein bisschen Old-School. Aus sehr hochwertigem Leder und hervorragend verarbeitet und bestimmt nicht nur für den Fotoapparat geeignet. Und wer dieses Modell nicht so mag, wird auf der Site von ONA ganz sicher fündig. Die Firma stellt wirklich sehr schöne Modelle hin.

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5. Ein Objektiv für dein Smartphone von RhinoShield

Mittlerweile hat fast jeder ein Smartphone. Viele der Familien die vor meiner Kamera stehen, erzählen mir, dass sie nur noch mit dem Handy Bilder machen. „Das Handy hat man eben immer dabei“ heißt es dann. Was auch stimmt. Also warum sich nicht genau dafür ein besseres Objektiv leisten. Und hier gibt es eine Menge schund auf dem Markt. Ich persönlich finde die hohe Qualität der Linsen und die gute Abbildungsleistung der Marke RhinoShield am besten. So bekommst du ganz tolle Bilder und hast eine gut durchdachte Technologie.

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6. Der Selfie-Stick für dein Handy

Den Selfie-Stick habe ich selbst auch und immer in meiner Handtasche. Mittlerweile gibt es ihn überall zu kaufen, in der Drogerie oder bei den großen Technikgeschäften. Ich würde nur darauf achten, dass er lang genug ist. Eine Länge von 1,5-2m ist hervorragend. Und es macht einen riesen Spaß mit den eigenen Kindern damit Fotos zu machen.

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7. Back to the Roots – Eine Ledertasche für deine Kamera von artedimano

Auf der Photokina ist mir dieses tolles Ledercase von Arte di mano aus Südkorea in die Arme gelaufen. Mich hat es fasziniert, wie der Koreaner dort saß und diese starken Fäden durch das robuste Leder zog. Eine wirklich elegante Ledertasche für Kameras*. Dieses Case ist zu 100% Handarbeit, wie man in diesem Video sehen kann. Leider ist sie nur für bestimmte Kameratypen erhältlich.

 

*Erhältlich nur für Modelle von Hasselblad, Leica, Sony, Fujifilm, Ricoh

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8. Die klassische Einweg- oder Unterwasserkamera

Ich bin ja der totale Fan von Einwegkameras. Ich liebe schlichte und analoge Technologie und hinzukommt, dass es auch eine Wasserdichte Variante davon gibt mit der sich sogar Fotos in der Badewanne oder im Urlaub beim Tauchen machen kann. Was Kindern super viel Spaß macht. Wir haben diese immer im Urlaub dabei. Jede Drogerie und die meisten Fotofachgeschäfte haben diese Kameras. Der absolute Knaller.

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9. Fotoalben, Fotobücher, Kalender und vieles mehr von CEWE

Dass Kinder einen riesen Spaß daran haben sich auf Fotos zu entdecken weiß jeder der Kinder hat. Mit der Digitalkamera ist das heute auch kein Problem mehr. So schnell konnte man sich noch nie auf einem Bild sehen. Wenn ich zum Beispiel ein Foto von meinem Sohn schieße, will er das immer gleich sehen. Und Kinder mögen es, wenn man ein kleines Fotobuch von der Familie hat, dass sie sich abends im Bett ansehen können. Heute lassen sich diese Fotobücher online ganz einfach zusammenstellen. Da ist das CEWE Fotobuch in jeder Hinsicht immer eine gute Wahl. Sie haben hervorragende Druckqualität und die Auswahl ist riesengroß. Aber CEWE hat nicht nur Fotobücher, die Auswahl ist riesengroß und die Qualität wirklich gut.

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10. Kuscheldecke und Kuschelkissen in Premiumqualität von Picanova

Wer hochwertige Fotoprodukte zu schätzen weiß, dem kann ich die Picanova Foto Produkte empfehlen. Hier gibt es tatsächlich super weiche flauschige Decke mit eurem Fotomotiv drauf. Unfassbar weich und so angenehm. Auf der Photokina konnte ich diese Decken anfassen und wollte gar nicht mehr weg.

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11. Bildbände bekannter Fotografen aus dem C/O Berlin Bookshop

Was wäre Berlin ohne seine Künstler? Genau und damit man die Kunst jeden Tag bestaunen kann, gibt es spannende Fotobildbände, Poster oder Kalender international bekannter und renommierter Fotografen im C/O Berlin Bookshop zu kaufen. Der Shop ist direkt am Eingang des C/O Berlin am Bahnhof Zoo in der Hardenbergstraße 22-24 und hat von 11-20 Uhr geöffnet. Du hast eine große Auswahl durch alle Genres der Fotografie. Auch DVDs oder Magazine kannst du hier erwerben. Ich liebe es hier zu stöbern.

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12. Poster, gerahmte Bilder, Jahreskalender und mehr von Juniqe

Wer individuelle und schöne Bilder oder Poster will – auch mit Rahmen. Juniqe hat sehr kreative Kalender in zeitgemäßen und harmonischen Designs. Aber auch Wohnaccessoires oder Schreibwaren hat Juniqe im Angebot. Eine tolle Seite um die eigenen vier Wände zu verschönern.

Ich mag es gern, wenn hier und da zwischen den Fotos schöne Sprüche hängen und ich so die eigene Bildsprache unterstützen kann.

 

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13. Hochwertige Alben für deine analogen Fotos von Semicolon

Ich mag ja die klassischen alten Fotoalben mit Zwischenseiten aus Pergaminpapier. Ganz wie ich es aus meiner Kindheit kenne, wenn ich in den alten Alben blättere.

Semikolon bietet diese Alben in einem schlichten Design an. Die Alben sind sehr gut verarbeitet und in schönen Farben erhältlich. Mittlerweile haben Sie auch Fotoboxen und alle anderen Arten von Alben (Einsteckalben usw.), sowie das nötige Zubehör kannst du direkt mitbestellen. Notizbücher und Hefte im klassischen und modernen Design findest du ebenso bei Semikolon.

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14. iphone Kurs für bessere Handy-Fotos

Ähnliches FotoUnd für alle, die der englischen Sprache mächtig sind, gibt es eine interessante Fotokurs App, mit der man sich selber durch einen aufregenden Fotolehrgang bringen kann, die iphone photography school. Eine Freundin hat ihn gemacht und Ihre Ergebnisse haben mich wirklich begeistert.

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15. Eine professionelle Kamera, meine 3 Favoriten!

Und last but not least möchte ich Euch drei Kompakte Kameras vorstellen die handlich, praktisch sind und dabei noch super Fotos schießen. Für jeden ist was dabei. Sowohl im Preis als auch im Leistungsverhältnis.

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Als erstes stelle ich Euch die Pentax GR vor.

Die Pentax GR (Ricoh) hatte ich auf Deutschlands größten Fotomesse, der Photokina selbst in der Hand, sie ist superschick. Passt in jede Tasche, liegt gut in der Hand und macht spitzenmäßige Fotos. Für alle, die Technische Daten lieben, hier ein paar davon:

Die Petax GR ist eine Vollformat Kamera, heißt ihr Bildsensor entspricht quasi dem Original Format einer analogen Spiegelreflexkamera von einem Verhältnis 3:2. Hier in Kürze alles Wesentliche aufgelistet. Ihr Preis liegt bei ungefähr 550 Euro, was für die Leistung super ist. Sie besitzt 16,2 Megapixel. hat ein Lichtstarkes 2,8/28mm Objektiv, Full HD Video und einen guten Bedienkomfort sowie Funktionsvielfalt.

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Als nächstes möchte ich Euch die Canon M50 vorstellen, die ich ebenfalls auf der Photokina in der Hand halten konnte und die mich schwer begeistert hat. In der Handlichkeit ähnlich der Ricoh auch preislich spielt sie in derselben Liga. Sie kostet ungefähr 570 Euro. Sie unterscheidet sich von ihrer Leistung nicht groß von der Ricoh, hat allerdings keinen Vollformat-Sensor. Eine tolle Allround-Kamera die Spitzenmäßige Fotos macht. Link zu den Technischen Daten.

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Der Porsche unter den Kameras ist die Leica CL. Aber dafür hat man dann auch eine Leica. Edles Design, extrem schlicht und was die Qualität angeht, muss man wahrscheinlich nichts dazu sagen. Hier empfehle ich euch das CL Modell. Alle Technischen Daten findet ihr auf dem Link zu Leica.

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So nun wünsche ich euch viel Spaß beim shoppen und

bis bald

Jannette

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Rechtlicher Hinweis:

Die Fotos unterliegen dem Copyright der jeweils hier genannten Hersteller und Anbieter und deren Fotografen. Ich verweise hiermit auf die Bildrechte der hier genannten Firmen und Anbieter.

Typische Businessfotos vs. untypische Businessfotos!

Manchmal frage ich mich, was typisch und was untypisch ist.

Zum Beispiel, was ist ein typisches Business-Shooting? Natürlich denk ich dabei gleich an Großraumbüros, Business Outfit und an Menschen hinter Schreibtischen.

Aber ehrlich gesagt, sind das wahrscheinlich genau die Bilder, die einem Google ausspuckt wenn man Business-Shooting in die Suchmaske eintippt. Als ich dann noch eine Weile länger darüber nachdachte, tippte ich irgendwann einfach unterschiedliche Shooting-Arten in die Suchmaske ein und guckte, was mir Google dazu ausspuckte.

Und irgendwie ist es ja schon witzig, Google spuckt eigentlich immer genau das aus, was man sich so unter typisch vorstellt. Jetzt könnte man ja glatt behaupten, Google zeigt immer nur das Typische zu einer x-beliebigen Sache. Was im Grunde wahrscheinlich auch stimmt. Schließlich ist Google eine Maschine.

Also hab ich mir gesagt, wenn ich mal was total Untypisches möchte, dann muss ich es nur bei Google genauso eintippen und schon sehe ich, dass es das nicht ist. Also vielleicht nicht gleich das Gegenteil, aber ich bekomme zumindest schon mal eine kleine Idee davon, was es sein könnte.

Was ich eigentlich damit sagen will ist folgendes. Man kann, wenn man kreativ sein will, Google auch mal ein wenig anders verwenden. So als Ausschlussverfahren, um dann einfach mal einen anderen, ungewöhnlichen Weg zu entdecken und einzuschlagen.

Und ist es nicht so, dass man manchmal einfach spontan die beste Idee hat, auch wenn sie völlig untypisch sind. Erfolgreiche Leute sind bestimmt nicht deshalb so erfolgreich weil sie sich wie eine Suchmaschine verhalten, sondern weil sie unerwartete Dinge denken und am Ende auch tun.

Diesen Eindruck hatte ich bei den beiden Köpfen von Scope Projektnavigation. Ein sehr gut eingespieltes und gut miteinander harmonierendes Team, welches große Projekte auf die Beine stellt. Da wollte ich alles andere als typische Businessfotos machen.

Liebe Grüße

Jannette

Warum eine Festbrennweite so viel besser ist!

Wenn es umso innige Fotos geht wie ich sie bei dieser Familie gemacht habe, die ihren Kleinen Neuankömmling mit einer unfassbaren Hingabe lieben, dann muss das mit einer Festbrennweite festgehalten werden.

Warum verwende ich gerne Festbrennweiten?

Zum einen weil eine hochwertige Vergütung des Glases eine hohe Lichtempfindlichkeit zulässt und dadurch das Licht auf dem Bild seine Natürlichkeit behält und so die harmonische Stimmung unterstreicht. Zum anderen wird das Motiv weniger verzerrt, als bei einem Zoom-Objektiv. In einem Zoom-Objektiv sind deutlich mehr Einzellinsen verbaut, als in einem Objektiv mit nur einer Brennweite. Denn hier muss sich das Licht durch wesentlich weniger Linsen durchkämpfen. Der Lichtverlust ist so viel geringer bei meinen Aufnahmen. Das ist gerade in Erdgeschosswohnungen wichtig.

Eine Festbrennweite zwingt mich dazu die Perspektive selbst einzunehmen und immer wieder zu verändern. Scheu vor Nähe wäre hier unangebracht, denn heranzoomen kann ich nicht. Ich muss (und will) in Bewegung bleiben. Was vorteilhaft ist, denn so lässt sich die intime Stimmung innerhalb der Familie viel geschickter einfangen.

Und vertraut ist mir die Festbrennweite, weil es einfach das erste Objektiv ist mit dem ich angefangen habe zu fotografieren. Es war das die 50er Brennweite – auch 50mm genannt. Und dieses Objektiv ist immer noch mein liebstes Objektiv. Und daher arbeite ich – insbesondere wenn es umso emotionale Momente im Leben wie der Geburt eines Kindes geht – so gern mit einem Festbrennweiten-Objektiv.

        

 

Liebe Grüße

Jannette

Mein unbändiger Drang immer was Neues zu machen

Ich bin ein Kind der Analogfotografie. Ende der Achtziger fing ich mit 5 Jahren an zu fotografieren. Anfang der Neunziger Jahre habe ich mir die Analog-Fotografie selbst beigebracht. Ständig und überall hatte ich meine Kamera dabei. Ich wollte das Leben festhalten. Auf jeder Party war klar, Jannette hat ihre Kamera in der Tasche. Und damals konnte man nicht sofort das Ergebnis sehen … 1 Woche musste man auf die entwickelten Bilder warten. Irgendwann entwickelte ich die Bilder sogar selbst.

Noch heute erwische ich mich ständig dabei, dass ich noch lebendigere Bilder machen will. Das mir meine Bilder noch nicht genug sind und ich noch mehr aus mir heraus holen möchte. Ich liebe diesen Moment. Denn das ist der Beginn von etwas Neuem. Der Drang mich zu verändern und noch besser zu werden treibt mich an.

Dieses Shooting war stark geprägt von diesem Gefühl etwas anders als sonst zu machen und noch bessere Bilder abzuliefern. Natürlich schwanke ich dann zwischen Bildern die ich Safe im Kasten haben kann und Bildern die ich neu ausprobieren will.

Oft gebe ich viele Anweisungen die eine Aktion beinhalten. Zum Beispiel renne in die Arme deiner Eltern. Oder ich möchte, dass alle miteinander kuscheln. Aber wie bekomme ich mehr alltägliche Fotos bei meinen Familienshootings? Fragte ich mich. Fotos auf denen die Kinder das tun, was sie immer tun, wenn ich nicht da bin. Spielen, Papas Schallplatten-Sammlung ausräumen und laufen lernen. All das wollte ich zeigen, denn es sind die Dinge die wir Eltern an unseren Kindern lieben und manchmal auch hassen. Aber ich könnte Stundenlang meinen Kindern beim Spielen oder erforschen der Welt zusehen. Ihnen auf Ihren Pfaden folgen und ihren Geschichten lauschen.

Liebe Grüße

Jannette

Ein unterschätztes Paradies mitten in der Stadt

Erst heute war ich mit einer Familie wieder im Park am Rathaus Schöneberg. Jetzt im Herbst ist dieser Park so unfassbar schön. Die Sonne, wie sie durch die Blätter glitzert und den eigenen Körper noch wärmt. Einfach schön.

Aber hier sind jetzt Fotos von einem Mama-Kind-Shooting von vor ein paar Wochen, wo wir noch unseren fantastischen Sommer 2018 in Berlin genießen konnten.  

 

Der Park heißt eigentlich Rudolph-Wilde-Park in Schöneberg. Wer die Location nicht kennt, dem kann ich sie wirklich empfehlen. Man hat dort alles was man für ein relaxtes Shooting braucht. Jede Menge Grün, einen wunderbaren Hirschbrunnen, auf dessen Mäuerchen man super schöne Fotos schießen kann. Und der auch eine beliebte Location für frisch verheiratete ist. Der Grund hierfür ist das nahe gelegene Standesamt, im Rathaus Schöneberg gleich neben dem Park. Man findet dort jede Menge Motive und tolle Hintergründe. Was mir persönlich ganz besonders gefällt ist, wenn ich bei Gegenlicht am Hirschbrunnen Fotos schieße und sich dabei die Sonnenstrahlen im Wasser brechen. Das erzeugt eine sehr schöne Stimmung. Dann die weite Allee gesäumt mit Pappeln, mit ihren weißen Bänken, ist für mich der perfekte Ort für ein romantisches Hochzeitsshooting oder lebendige Familienfotos.

Ich habe immer jede Menge Platz und Spaß um in chilliger Atmosphäre perfekte Fotos zu schießen. Praktisch ist, dass der Park wirklich leicht zu erreichen ist. Wenn man aus dem U-Bahnhof Rathaus Schöneberg aussteigt, steht man im Grunde schon direkt im Park.

Die prächtigen Farben, die Pflanzenwelt und die Carl Zuckmayer Brücke sind ideal für jede Art von Shooting. Also alles in Allem auch der ideale Ort für harmonische Familienfotos unter freiem Himmel.

Liebe Grüße

Jannette

Eine Mega schöne Shootinglocation mitten in Neukölln!

Ich war wirklich voll von den Socken als ich diesen Sommer ein Shooting im Von-der-Schulenburg-Park hatte. Ihr müsst wissen, ich hatte von dem Park bis dahin noch nie was gehört. Aber die Familie die mich für das Familienshooting gebucht hatte gab mir den Tipp das Shooting dort zu machen, sie meinte, es sei ein wunderschöner Ort für die ganze Familie.

Kinder mögen Parks. Sie mögen es, wenn sie herum springen  und sich frei bewegen können. Und ich bin über jeden neuen Ort in Berlin für meine Familienshootings begeistert. Deshalb hab ich mich auch sofort darauf eingelassen. Ich kann Euch sagen, der Von-der-Schulenburg-Park ist wunderbar, er gibt alles her, was man für super schöne Fotos braucht. Neben dem vielen Grün und einer weitflächigen Wiese gibt es dort auch einen verträumten Märchenbrunnen, was für Kinder ideal ist, denn Märchenfiguren regen immer die Fantasie an.

Ich hab hier mal ein paar Eckdaten aus Wiki über den Park zusammen getragen. Und zwar hat ein Rudolf Wilhelm Graf von der Schulenburg, der von 1914 bis 1917 Oberpräsident der Provinz Brandenburg war, dem Park seinen Namen gegeben. Der Berliner nennt ihn aber einfach nur Schulenburgpark. Der Park liegt am südlichen Teil der Sonnenallee in Neukölln und hat alles zu bieten was man für ein kreatives Shooting braucht. Neben wunderschöne Platanen die zusammen eine anschauliche Allee bilden, einer weiten Wiese wo die ganze Familie darauf herum tollen kann, ein hübsches und beeindruckendes Wasserbecken, dem absoluten Highlight, einem Märchenbrunnen mit Aschenputtel und Brüderchen und Schwesterchen Skulpturen. Die Skulpturen sind so, dass sie quasi die ganze Geschichte erzählen. Kinder mögen Geschichten. Da lassen sich ganz zwanglos und wie beiläufig wunderbare Fotos einfangen.

Überall sprudelt wechselnd Wasser aus dem Brunnen, einfach Herrlich.

Und da in diesem Park jeden morgen reichlich der Rasen geprengt wird, hat man immer einen satten leuchtend grünen Rasen im Bild.  

Und Zeit zum Kuscheln ist immer da.   

Liebe Grüße

Jannette

Lebendige Bilder wie ich sie liebe!

Ich bin der totale Fan von Kinder- und Familienshootings. Für mich können Kinder nicht lebendig genug sein. Ich find’s völlig in Ordnung wenn sie wie der Wirbelwind persönlich herumspringen, tausend Fragen auf einmal stellen und sagen, dass sie dieses oder jenes jetzt nicht machen wollen. Ich kann Euch sagen, Kinder machen nicht immer was man ihnen sagt. Ach ja wirklich? Ich weiß, jedem, der Kinder hat, muss man das nicht sagen.

Aber was tut man als Kinder- und Familienfotografin?

Bei mir hilft, wenn ich Kinder von sich aus kommen lasse. Ich verlass mich da auf ihre Neugier. Zum Beispiel fotografiere ich bei jedem Shooting die ganze Familie immer gern zusammen auf dem Sofa oder auf einer Bank. Wenn Kinder das nicht wollen oder nur Faxen machen, dann bringt es nichts mit ihnen zu reden.

Was immer gut geht ist auf die Neugier der Kinder zu setzen. Denn Neugier bringt die Kinder irgendwann doch dazu angeschlichen zukommen und sich irgendwie dazu zu gesellen. Vielleicht nicht sofort mit dem ganzen Gesicht. Da wird dann auch mal ein kleiner Spiegel von Mama davor gehalten. Aber schließlich kann man das Foto machen.

Bei Geschwistern ist es dann so, dass sie sich gegenseitig dazu bringen mitzumachen. Oder sie sind dann so  mit sich beschäftigt, dass man ein super tolles Foto von beiden erwischt. Die großen Geschwisterkinder sind immer sooo stolz auf ihr kleines Brüderchen oder Schwesterchen und zeigen es immer sehr gerne.

Aber denkt nicht, das geht alles von alleine und man muss Kinder einfach nur lassen. Da kann ich lange warten.

Meiner Erfahrung ist, dass man Kindern, und vor allem die total Lebendigen genau sagen muss, was man von ihnen möchte. Wenn ich möchte, dass sie auf einem Stuhl sitzen sollen, dann sage ich das. Natürlich immer alles sehr spielerisch.

Wenn ich das nicht mache, werde ich es schwer haben, das zu bekommen, was ich und die Familie sich wünschen. Vielleicht mag manchmal eine kleine Herausforderung sein.

Auch wenn es vielleicht nicht sofort so läuft, wie Ihr Euch das vorstellt, eines ist ganz wichtig: Immer, wirklich immer die gute Laune behalten. Dann kommt der Rest von selbst.

Und am Ende haben wir super Fotos von der ganzen Familie. Was zum Beispiel immer funktioniert, wenn ich sie einfach spontan von ihrem Papa auf den Arm nehmen lasse. Da freut sich jedes Kind wenn es kuscheln darf. Egal ob klein oder groß, wie in diesem Fall hier.   

Eigentlich immer habe ich genaue Vorstellungen, von den Bildern die ich machen möchte, wenn ich zu Familien nach Hause komme oder Outdoor die Bilder mache.

Bei sehr lebendigen Kindern fotografiere ich schnell und immer sehr fröhlich, alles andere zieht an den Kindern vorbei. Ich bin einfach genauso wie die Kids. Schnell und Lebendig.     

Und wie schön ist es doch, wenn man solch lebhafte Bilder immer wieder anschauen kann.

Liebe Grüße

Jannette

3 Tipps für ein gelungenes Fotoshooting – Meine Basics!

Manchmal denkt man, man müsse weiß Gott was alles machen um ein bisschen Harmonie in sein Leben zu bringen. In meinem Fall in die Fotos. Dabei reichen oft kleine Dinge aus und schon strahlt die Welt wieder.

Ich schreib Euch einfach mal ein paar Beispiele auf, dann wisst Ihr was ich meine.

ICH HAB HUNGER!

Was passiert mit der Laune, wenn man hungrig wird? Mal ehrlich, macht hungrig eigentlich noch irgendwas so richtig Spaß? Hungrig kann man einfach nichts wirklich mehr so richtig genießen und auch für andere wird man irgendwann ein wenig zu miesepetrisch. Das hat jeder schon mal erlebt.

Und so ist das auch bei einem Shooting. Hungrig und Shooting, kann ganz schön schwierig werden. Dabei muss es gar nicht viel sein, zum Beispiel reichen ein belegtes Brot und eine Banane aus und schon knurrt der Magen nicht mehr ganz so laut. Die Laune verbessert sich und weiter kann´s gehen.

ICH BIN GAR NICHT MÜDE!

Wer kennt das nicht? Die Kinder wachen plötzlich nicht erst um 7 sondern schon um 5 Uhr auf. Man hat viel zu tun und kann nicht so richtig einschlafen, liegt wach und dann klingelt schon wieder der Wecker und irgendwann ist man dann aber sowas von müde, aber man hat einfach noch viel zu viel zu tun um sich aufs Ohr zu hauen. Das kann ganz schön an der Laune knabbern. Auch hier reicht eine halbe Stunde manchmal aus. Wenn man es sich einrichten kann, die Tür hinter sich abschließen kann und sich für eine halbe Stunde hinlegt, dann fühlt man sich danach gleich viel besser. Die Konzentration ist wieder da und das Leben wirkt plötzlich freundlicher, angenehmer und viel lockerer.

CHAOS IM RAUM = CHAOS IM KOPF!

So, nun ist man satt und hat genug geschlafen und dennoch fühlt man, dass die Harmonie noch nicht ganz im grünen Bereich ist, was tun? Nicht jeder ist der Typ für Yoga. Oder hat den Nerv zu meditieren.

Da könnte vielleicht ein bisschen aufräumen helfen. Ich zum Beispiel schau mich dann um und versuche alles was mich stört auf oder einfach weg zu räumen. Oder was ich nicht mehr brauche verkaufe, verschenke ich und wenn es gar nicht mehr geht, weg damit. So, dass ich am Schluss einen Raum um mich herum habe, der mir angenehm genug erschient und schon entspanne ich mich. Dieses Gefühl kennt ihr bestimmt, wenn die Wohnung frisch aufgeräumt ist. Ab und an hab ich dafür auch schon mal eine Schublade ausgemistet, ich kann Euch sagen, man glaubt es nicht, was dabei alles zum Vorschein kommt.

Bei meinem Fotoshootings möchte ich diese Aufgeräumtheit und Harmonie in meine Bilder hineinfließen lassen. Also wirre Papierstapel oder lose Kabel ab in die Kiste. Dinge die euch selbst auffallen und Unruhe verursachen.

Das sind die drei Grundlagen, die auch für ein Fotoshooting super funktionieren. Genügend Schlaf, Essen und Ordnung. Und das Fotoshooting mit der Familie wird einfach schön.

Liebe Grüße

Jannette