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Von Anfang an nur Fotos im Kopf! – Wie war das eigentlich bei mir!

Auf meiner Website gibt es schon einen kleinen Einblick darin, wie ich Kinder- und Familienfotografin wurde, aber so richtig von Anfang an und mit allen Facetten habe ich das nie erzählt. Es wird also Zeit. Denn immer wieder kommen Fragen.

Das erste Mal als ich eine Spiegelreflexkamera sah, war ich 5 Jahre alt. Das war 1986. Ich stand im Wohnzimmer und meine Mutter kam mit dieser Kamera gerade nach Hause. Brandneu, eine EXA 1b mit einem 50mm Objektiv. Ich wollte sie sofort haben und Bilder damit machen. Ich war Feuer und Flamme und es war um mich geschehen.

Sie sagte aber: „Nein! Du lässt sie nur fallen!“

Wochenlang musste ich diesen Satz hören. Meine Mutter musste letzlich einsehen, dass ich nicht aufgeben würde und sie gab mir die Kamera in die Hand.

Diesen Moment werde ich nie vergessen. Was für ein schweres Teil und dieser starre Blitz den sie dann auch noch anbaute und mir erkläre was der macht. Die Sonne schien mir auf den Rücken durch das Fenster und in der Küche brutzelte mein Vater das essen.

Bis heute habe ich sie nicht fallen lassen. Und schöne Bildern macht sie immer noch!

1. und 2. Foto: von der wunderbaren Bahar Gözmener

Im Alter von 13 Jahren habe ich angefangen mir die Grundlagen mit Notizen über Belichtung und Zeit und Schärfeeinstellung selbst beizubringen. Stundenlang war ich unterwegs und machte Fotos von der Natur, Gebäuden und Menschen. Jede Einstellung notierte ich zum entsprechenden Foto auf Papier. Denn eine sofortige Kontrolle gab es nicht. Das erschwingliche digitale Zeitalter der Fotografie begann erst Anfang der 2000er Jahre.

Also schrieb ich fleißig meine Bildnummer und die dazu gehörigen Bildeinstellung auf. Immer wieder kam es vor, dass ich, als ich die Bilder in den Händen hielt meine Notizen, die ich gemacht hatte, nicht mehr verstand. Alles ergab überhaupt keinen Sinn mehr. Denn das Bild sah ganz anders aus. Für den Aha-Effekt brauchte es mehr Zeit, die Fehlerquote hoch. Aber aufgeben kam nicht in Frage.  Und irgendwann hatte ich den Dreh raus.

Heute mache ich alles automatisch und weiß aus den FF, welche Einstellungen es in einer Wohnung, im Wald, auf der Straße, bei Sonnenschein, bei Regen oder sonst irgend welchen Gegebenheiten braucht. Es ist in meinem Blut. Noch heute gibt es Momente in denen ich doch sehr überrascht über meinen technischen Automatismus bin. Und freue mich darüber. Das war doch die Definition von Profi….oder? Üben üben üben.

Mit 16 Jahren bewarb ich mich an der Uni, man schickte mich weg. Werd erwachsen, stand zwischen den Zeilen. Ja so war das, heute können sie jünger nicht sein und damals sollte man erstmal erwachsen werden. Ich dachte natürlich es liegt an meinen Bildern.

Und so lernte ich erstmal was völlig anderes. Kauffrau für Bürokommunikation. Zu deutsch Sekretärin. In meiner Freizeit machte ich fleißig weiter.

Zu meinem 18. Geburtstag bekam ich die Minolta Dynax 505si von meinem damaligen Freund, meiner ersten großen Liebe. Das war ebenso eine Spiegelreflexkamera. Ich hab diese Kamera überall mit hin genommen. Auf Partys, zu Familienfesten, in den Urlaub und einfach nur so. Motive gab es überall. Auf der Suche nach Bildern mit dieser Kamera sind mir diese beiden Fotos in die Hände gefallen. Links die Minolte und ich. Rechts eine mir unbekannte Dame und ich in der Dunkelkammer.

Immer mehr Leute sagten mir, das meine Bilder so schön sind. Ich dachte, das sagen sie, weil sie mich kennen. Aber nach und nach, kamen Leute von Freunden zum fotografieren.

Außerhalb der Arbeit machte ich nur noch eins, fotografieren. Ich übte mich an der Motivwahl und in den Perspektiven. Besuchte Abend- und Volkshochschulen. Und quälte mich durch höllisch komplizierte Fotografie-Bücher.

Ich würde jetzt so gern ein paar der Motive zeigen, aber aus dieser Zeit habe ich fast nichts mehr. Bei einem Umzug ging genau diese -meine wichtigste Kiste- mit all meinen Negativen verloren.

Nun ja. Ich schloss meine Ausbildung ab und bekam eine Anstellung in einem Unternehmen, dort wurde ich mit der Zeit Leiterin der Werbe- und Marketingabteilung. Ich hatte viel mit Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing zu tun. Da passten Fotos immer gut ins Konzept. Diese Zeit war wichtig und ich habe viel Weiterbildung genossen und gelernt.

Nach sieben Jahren bekam ich meinen ersten Sohn und es war Zeit einen neuen Abschnitt zu beginnen. Jetzt oder nie!

Während andere Mütter in Elterncafés ihren Kaffee schlürften und über Windeln quatschten, schaukelte ich mit dem Fuß die Wiege und recherchierte, rechnete und plante meine Selbstständigkeit als Fotografin.

Mein Studio hatte ich ja schon. Also warum nicht. Es passte, so dachte ich. Keine Bange, es gab auch Zeit für meinen Großen. Aber es war schon anders, als bei anderen Mamas.

Das war vor 9 Jahren. Und ich würde es immer wieder so machen.

Wenn du Selbstständig bist musst du immer wieder auf dem neuesten Stand sein. Ich habe mich für eine Bildsprache entschieden die Zeitlos ist – sprich, keine tollen Filter über die Bilder ziehen, die in 2 Jahren wieder out sind. Aber was muss und sollte man als professionelle Fotografin können und wissen?

Ich wusste ich kann fotografieren, aber ich ging noch mal zur Uni. An die POP Akademie und schloss mit 96 % ab. Ich machte eingie Zeit davor einen 1jährigen Abendkurs am Lette Verein Berlin und danach viele tolle Workshops bei guten Kollegen. Das mache ich übrigens immer noch sehr gern. Denn die machen am meisten Spaß.

In den ersten Jahren habe ich alles fotografiert, was sich mir anbot. Ich hatte Spaß und war offen für neues.  Aber irgendwann merkte ich, dass ich bestimmte Shootings nicht mehr machen möchte und mein Herz für Babys, Kinder, Familien und Künstler schlägt.

Und da bin ich heute. Eine professionelle Kinder- und Familienfotografin mit Leib uns Seele in einem wunderbaren Künstlerviertel in Weißensee. Und hier in dieser Straße arbeite und lebe ich nun schon seit 9 Jahren und es wird immer schöner.

Ihr habt Fragen, immer her damit.

Liebe Grüße

Jannette

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Ganz stolze große Schwester und Familienglück pur!

Anfang Oktober habe ich euch von dieser tollen Familie und ihrer süßen kleinen Hochzeit erzählt. Nun möchte ich euch die Familienfotos zeigen, die mit dem Familienzuwachs einen Monat später im Familienfotoshooting entstanden sind.  

Wenn ich mir die Bilder so anscheue, bekomme ich immer noch diese Glücksseligkeit. Ach wie schön. Ich freue mich immer so sehr, euer Familienglück in Bildern festhalten und so nah miterleben zu dürfen.

Vielen Dank dafür.

Eure Jannette

 

Hier die Hochzeit der beiden einen Monat zurvor:

Ein Traum-Hochzeitsshooting im August und das benutzen von euren Bildern

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Goldener Herbst am Lietzensee mit wundervollen Kindern

Ich hab ja gesagt, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Der Goldene Herbst ist da! Dieses Shooting ist noch vor dem großen Herbststurm entstanden. Und zwar am Lietzensee, eine ganz tolle Shootinglocation. So schön ist es dort.

Am Lietzensee war ich zwar schon einige Male, aber nicht an diesem Teil des Sees. Dort wo wir waren, waren weniger Menschen und es ist wunderbar idyllisch. Es gibt fantastische Kletterbäume für Kinder und einen tollen Terrassenbrunnen.

Bei Spätsommertemperaturen sprangen, rannten, kletterten und hüpften die beiden hier durch den Park am See.

Ein toller Ort, oder was sagt ihr?

Liebe Grüße

Janny

 

 

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Ein Traum-Hochzeitsshooting im August und das benutzen von euren Bildern

„Aber bitte keine klassischen Hochzeitsfotos!“ Waren ihre ersten Worte am Telefon. „Bloß nicht so steif und klassisch! Wir sind auch nicht so angezogen.“ und „Wir möchten lieber Bilder in Richtung Familienbilder von dir, denn wir haben nur ein befreundetes Paar dabei und es wäre sicher schön für die Verwandtschaft.“

Ich war sehr gespannt, ob sie wirklich nicht so klassisch gekleidet waren und im T-Shirt und Sneakers kommen, aber so war es und es macht mir jetzt noch eine Gänsehaut. Es war magisch.

Eine Heirat ist für mich ein Statement an alle da draußen und zu sagen: Wir gehören zusammen, wir lieben uns und wir möchten das durch diesen Akt bekräftigen und festigen und für alle und immer klarstellen.

Paare die diesen Schritt wagen, gehören für mich zu den mutigsten Menschen auf diesem Planeten. Sie feiern ihre Liebe und bringen mich auch schon mal an den Rand der Tränen. In diesem Fall bin ich oft froh mich hinter meiner Kamera verstecken zu dürfen.

Diese Liebe diese magischen und innigen Momente. Das ist der Moment, wo ich jedes Mal Luftsprünge mache und unheimlich gerührt bin, dass ich das erleben darf und auf Bildern festhalten darf.

So sind wir nach der Trauung in den Bürgerpark Pankow gegangen um dort Familienbilder zu machen. Wie ich dieses Lächeln bei einer Hochzeit liebe. Alle die dort sind haben ein ganz spezielles Lächeln. Glücklich, zufrieden und beseelt.

Eine Sache darf nicht fehlen, auch wenn es vielen ein Graus ist: Das Gruppenfoto von allen, die da waren. Aber ich sag euch was, ich hatte kein Gruppenfoto zu meiner Hochzeit. Weil es mir ein Graus war und ich bereue es bis heute, von meiner Hochzeit kein Gruppenfoto zu haben.

Aber diese kleine wunderbare Hochzeit war etwas ganz besonderes für mich. Denn ich überlasse es immer den Familien und Paaren, ob ich die entstandenen Fotos verwenden darf oder nicht. Ich knüpfe das nicht an teurere Shootings oder andere Bedingungen. Ich denke, jeder sollte das frei entscheiden dürfen.

Und diese beiden haben entschieden, dass ich die Bilder nicht verwenden darf. Und da liegt die Krux. Ich kann diese Entscheidung sooooooo gut verstehen. Habe ich doch selbst 2 Jungs und wenn ich Fotos aus meinem Privatleben verwende, dann meist heimlich irgendwo auf meiner Website. Meine Kinder findet man weder auf Facebook noch auf anderen sozialen Netzwerken. Auf meiner Website gibt es ein paar wenige Bilder.

So kann ich diese Entscheidungen immer sehr gut verstehen. Auch wenn es manchmal sehr schmerzt. So wie hier. Aber so war es und ich freue mich einfach diese Menschen glücklich gemacht zu haben.

Einen Monat später kam die zweite Tochter zur Welt und ich kam erneut zu Familienfotos zu dieser Familie nach Hause. Nach dem Shooting konnte ich es nicht lassen, zu fragen, ob ich die Bilder verwenden darf. Ich darf nicht unversucht lassen, denke ich mir immer, und fragen kostet nichts.

Und dann kam die Nachricht, ich darf die Hochzeitsfotos verwenden, und wenn ich möchte auch die Hochzeitsbilder. Ich hab laut aufgeschrien und Luftsprünge gemacht. Glaubt mir, da bin ich ganz wie meine beiden Jungs. Unbedarft und voller kindlicher Freude. Für diese Momente lohnt es sich so sehr immer dran zu bleiben.

Wer ganz neugierig ist, kann in Kürze hier die entstandenen Familienbilder sehen.

Liebe Grüße

Janny

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Was zum Teufel ziehen wir an! Die Kleidungsfrage zum Shooting!

Eigentlich immer vor einem Shooting, kommt die Frage der Kleidung: Was sollen wir anziehen? Was sieht gut aus? Was empfiehlst du uns?

Ich habe diesem Thema schon eine Seite auf meiner Website gewidmet, aber ich möchte das hier in meinem Blog nochmal detailliert aufgreifen.

Eigentlich ist das Erste, was ich auf diese Frage antworte: Zieht euch das an, worin ihr euch wohl fühlt!

Tja, aber was heißt das nun, und was könnte das im schlimmsten Fall für das Foto bedeuten? Genau darauf will ich in diesem Blog-Beitrag eingehen. Was geht gar nicht und was ist angenehm und harmonisch anzuschauen.

Denn ihr solltet immer bedenken, die Bilder die ihr bei einem Shooting von euch macht, hängen meist jahrelang an eurer Wand oder an den Wänden von Oma und Opa.

Euer Familienglück steht auf den Bildern im Mittelpunkt, nicht eure „schöne“ Kleidung. Bei meinen Shootings wird viel getobt und ganz viel gekuschelt. Klar sitzt ihr auch mal, aber sehr lange wird das nicht sein. Daher sollte eure Kleidung bequem sein und nicht vom Wesentlichen ablenken. Und zwar von euch.

Um  euch aus fotografischer Sicht eine kleine Hilfe zu geben, habe ich hier meine Wohlfühl-Kleidungs-Tipps zusammengefasst.

Sicher, das ist das meine ganz persönliche Meinung, aber ich glaube, dass die richtige Kleidung beim Fotoshooting, zu Fotos beträgt, die ihr noch lange, sehr gerne anschaut.

Beim Schreiben fiel mir auf, dass es einige Punkte gibt, die einfach gar nicht gehen, und so möchte ich damit beginnen. Und dann folgen meine Tipps, welche Kleidung für ein Fotoshooting die halbe Miete ist.

Meine No-Go’s

Lasst die Logos weg. T-Shirts mit Star Wars Bildern, Sprüchen, diversen Texten und Co. sind zwar schön lustig und die Kinder lieben es, ich weiß es ja selbst (bei zwei Jungs), aber auf Fotos lenkt es von euch ab.

Businesskleidung beim Familienshooting passt einfach nicht. Das Hemd, welches Papa eigentlich auf der Arbeit trägt, lässt gar nicht recht eine entspannte Stimmung aufkommen. Irgendwie fühlt es sich so an, als wenn man nie von der Arbeit weg ist. Und wann läuft Papa mal im Hemd zu Hause rum? Also, lasst die Hemden und schönen Blusen im Schrank. Nichts ist schlimmer, als beim Fotoshooting ständig darauf achten zu müssen, dass die Bluse immer sitzt und das Hemd keine Falten macht.

Rollkragen und dunkle Farben machen ein Bild dunkel und zugeknöpft. Wenn fast alle in schwarz zum Shooting kommen, finden sich auf den Bildern nur wenig Konturen. Die Haut wirkt fahl. Alles wirkt düster und bedrückend.

So, aber was geht nun? Was solltet ihr bei einem Familienshooting anziehen. Hier meine Empfehlung:

Punkt eins – Farbwahl

Helle Farben und auch Pastelltöne sind schön, tolle Farben, aber nicht zu knallig. Und ich liebe  einzelne Farbtupfer sehr. Das bringt Lebendigkeit und Abwechslung ins Bild.

Das kann auch mal ein schönes rotes Kleid sein. Wie auf dem linken Bild.  Sucht euch möglichst einfarbige Teile aus oder Teile, die eine dominierende Farbe haben.

Am besten ihr legt eure Kleidungsstücke nebeneinander (z. B. aufs Bett), so könnt ihr sehen, was sich beißt und was zueinander passt. Auf dem rechten Bild, kann man das ganz wunderbar sehen. Alle Kleidungsstücke passen wunderbar zusammen, obwohl streifen, Muster und Blümchen vorhanden sind.

Aber auch Creme-Töne können wunderbar aussehen. Sie wirken harmonisch und ausgeglichen.

Punkt zwei – Muster

Leichte kleine Muster, wie Blümchen oder andere kleine Muster geben ein schönes Bild. Viele Kleider für Mädchen haben kleine Blumen und andere Mini-Muster, diese eignen sich sehr gut. Streifen können schwierig werden, je nach Größe und Farbe, aber ich kann sie auch nicht völlig ausschließen. Auch hier gilt: nicht zu knallig.

Punkt drei – Euer Look

Schaut, dass es eurem Look, den ihr sonst auch tragt, zeigt. Wenn ihr T-Shirts tragt, zieht T-Shirts an. Wenn es Polos sind, dann eben Polos. Ihr versteht was ich meine. Nehmt einfach das, was ihr immer gern anzieht.

Alle im gleichen oder ähnlichen Partnerlook (z.B. Weiße Shirts und blaue Jeans), das kann man mal machen, und im Studio sieht das auch mal schön aus, aber wenn ihr mal drüber nach denkt, gab es schon mal einen Tag, an dem ihr alle dieselbe Farbe getragen habt?  Und denkt auch an mich 😉 Für mich ist es die 100ste Familie, die in weißen T-Shirts mit blauen Hosen vor meiner Kamera steht. Gern kann aber einer ein weißes Shirt tragen, das geht immer. Bei diesen beiden Kids sieht das super aus.

Punkt vier – Schichten anziehen

In der kälteren Jahreszeit nach draußen zu gehen, birgt das Problem mit sich, dass viele meist nur dunkle Jacken haben. Hier bietet sich ein Schicht-System an, zieht mehrere Sachen über einander. Die Strickjacke oder die Weste über den Pullover oder mehrere Pullover. So habt ihr einen natürlichen Look, ohne dicken dunklen Mantel.

Punkt fünf – Kleidungswechsel im Shooting

Einen Kleidungswechsel zu machen ist möglich, aber meistens denken wir nicht mehr daran oder schaffen es nicht, weil wir einfach mitten drin sind. Also sucht euch Kleidungsstücke aus, in denen ihr euch wirklich wohl fühlt, dann braucht ihr kein zweites Kleidungsstück.

Punkt sechs – Wohl fühlen

Tragt Kleidung in der ihr euch wohl fühlt. Ja ich weiß, ich wiederhole mich. Und man könnte jetzt sagen, aber das sind doch wir! Die Logos und der Anzug und so weiter. Wir fühlen uns wohl in diesen Klamotten. Und das stimmt vielleicht auch, aber … meine Bildsprache ist hell und farbenfroh, fröhlich und ausgelassen.

Meine Bildern zeigen euch und eure Lieben in innigen Momenten zu zweit, zu dritt, zu viert …. zu zehnt. Sie zeigen den Spaß und die Freude, die ihr miteinander habt. Alles andere lenkt nur ab. Meine Tipps werden euch helfen, die Zeit, in der ich bei euch bin, zu genießen.

Und hier noch ein paar Impressionen für Wohlfühl-Kleidung beim Shooting.

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Lieblingsbilder im April – Foto Homestory mit Baby

Grad eben erst habe ich diese Bilder entdeckt und kann es kaum glauben, dass sie in Vergessenheit geraten sind. Im Mai war ich bei dieser Familie und rufet ihr Familienglück festhalten. Ich weiß noch, geschneit hatte es – nur ganz kurz, obwohl schon 17 grad waren und die Sonne schien.

Manchmal ist weniger mehr – und daher lass ich jetzt einfach die Bilder sprechen.

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Lieblingsshooting mit einem unglaublichen Musiker

Mitch ist Musiker, durch und durch. Bei unserem Shooting tauchte ich in seine Welt ein. Saugte sein Gefühl für die Musik, für das Leben auf. Es war ein vollkommen anderes Universum. Melancholisch, dramatisch, dichterisch, und klug.

Dieses Bild hier, liebe ich von allen am meisten.Ein Bild das alles hat. Das Gefühl großartiges zu leisten und sich doch ganz klein zu fühlen. In Melancholie zu schwelgen, obwohl man feiern könnte. Die großen Misserfolge auf den Thron zu stellen, statt die vielen kleinen Erfolge zu bemerken.

All dies mag vielleicht nicht auf Mitch zutreffen, aber das sehe ich in diesem Bild. Die Sehnsucht, die Einsamkeit und die Hoffnung. Bilder sollten eine Geschichte haben, und für mich haben diese Bilder eben diese Geschichte und meine ganz eigene Wahrheit.

Eine Wahrheit, die sich ganz schnell drehen kann….

Das Shooting ist ist schon Jahre her….aber es ist, als wäre es gestern.

liebe Grüße

Jannette

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Neugeborenen-Shooting zu Haus – meine Tipps!

Neugeborenen Shootings mache ich sooo gerne zu Hause bei euch. Warum? Das ist ziemlich einfach. Dort fühlt ihr euch am Wohlsten. Ihr kennt alles. Ihr müsst nicht nur das nötigste einpacken. Ihr kommt nicht abgehetzt mit Sack und Pack im Studio an. Es ist eben euer zu Hause.

Das sind ein nur paar der Gründe, warum ich gern zu euch komme. Es ist einfach entspannter für euch. Gerade wenn ihr euer erstes Baby bekommen habt, ist alles neu, anders und oftmals auch völlig chaotisch.

Somit gibt es nichts Schöneres als Fotos zu Hause zu machen.

Hier riecht es nach Mama und Papa und alles ist wie immer. Fast.

Denn ich bin ja da. Somit ist es schon etwas anders und deswegen möchte ich hier ein paar Tips geben, was du vor und während des Shootings tun kannst.

Wenn du möchtest, dass dein Baby schläft, während ich Fotos mache, dann ist es am besten, wenn du dein Baby kurz vor dem Shooting stillst. Die Kleidung bis auf die Windel kannst du vor dem stillen ausziehen und dein Baby dann in eine Decke wickeln, damit es schön warm bleibt. So ist alles gut vorbereitet, wenn es dann losgeht.

Wenn du das gar nicht möchtest, zieh dein Baby in möglichst hellen, neutralen Kleidungsstücken (ohne große Logos oder Aufdrucke) oder der Lieblingskleidung kurz vorher ein und wenn ich da bin geht es los.

Die Kleidung kurz vorher anziehen ist wichtig, weil manche Babys viel spucken, und es wäre schade, wenn die Kleidung auf dem Foto nicht sauber ist.

Schau, dass die Kleidungsstücke möglichst gut passen, da sonst dein Baby vor lauter Kleidung unter geht. Zu weite Kleidung verdeckt Körperteile, wie Gesicht und Hände und die Proportionen stimmen nicht mehr.

Zuerst mache ich die Familienfotos mit allen zusammen. Dafür bietet sich das Sofa oder euer Bett immer gut an. Es ist ein wunderbarer Ort zum kuscheln. So wie du es sonst eben auch machst. Du kannst aber gern schon störende Kabel oder Dinge die ablenken könnten, wie Zeitungsstapel, schon vor dem Shooting beiseite räumen. Natürlich mag ich es, wenn es nach eurer Wohnung aussieht, aber ohne technische Geräte, ist das Bild doch viel schöner.

Wenn ihr alle bereit seid, könnt ihr in die Kamera schauen, oder euch nur mit euch und dem Baby beschäftigen. So wie ihr euch das wünscht.

Danach fotografiere ich euer Baby allein, oder jeweils mit Mama und Papa. Ich fotografiere euch so, dass ich zu beginn des Shootings weiter weg bin und immer mehr an euch heran komme, sodass schöne innige Momente entstehen können und die Vertrautheit zwischen euch auf den Familienfotos zu sehen ist.

Zu Beginn des Shootings, schaue ich mir einmal all eure Räume an, um zu schauen, wo wir überall Fotos machen können.

Und dann wandern wir durch eure Wohnung und machen die Bilder. Hier ist auch gern mal euer Baby dasjenige, das den Takt angibt. Wir passen uns diesem ein wenig an und der Rest entsteht meist von ganz allein. Ich weiß das klingt sehr einfach. Aber Meistens liegt die Lösung in der Einfachheit der Dinge. Und dabei kommen die einfach schöne Familienmomente zustande die ich für euch festhalte.

Noch Fragen. Hier gibt es noch mehr Infos:

Was, wenn nicht alles glatt läuft? Meine Tips für dein Familienshooting

Wenn du jetzt noch Fragen hast, kannst du mir gern schreiben.

Liebe Grüße

Jannette

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Was, wenn nicht alles glatt läuft? Meine Tipps für dein Familienshooting

Oft kurz vor einem Shooting rufen mich die Eltern an und haben Fragen. Was ziehen wir an? Was machen wir wenn unsere Kinder nicht mit machen wollen oder weinen?

Erst am kürzlich war ich bei einer Familie zu Hause und auch diese Mama hatte Sorge, dass alles klappen würde. Denn wenn schon mal ein Fotograf das Familienglück fotografieren kommt, dann soll doch alles perfekt klappen.

Ich kenne das gut und mir geht es nicht anders, wenn ich mal wieder ein Shooting mit meinen beiden Jungs und meinem Mann plane. Klappt alles? Machen die Kids mit? Ist das Wetter gut?

Aber was, wenn dem nicht so ist?

Es gehört eine große Portion Fantasie, viel gute Laune und auch etwas Geduld dazu. Geduld klingt immer so negativ. Eigentlich braucht es Liebe und davon einfach ganz viel.

Im Falle der Familie von neulich brauchten wir das auch und diese beiden haben das so unglaublich toll gemacht. Sie haben so wunderbar gelacht, wenn die Kids irgendwas chaotisches gemacht haben. Und davon gab es eine Menge.

Einen Tag zuvor hatte ich mal wieder ein Bild im Kopf, von einer Familie auf dem Sofa: Mama und Papa lachen und die Kinder machen alles, nur nicht in die Kamera schauen. Völliges Chaos entsteht und alles geht drunter und drüber. Und genau das hatte ich nun vor mir. Ich erzählte davon und wir hatten eine Menge Spaß.

Ich glaube in den 9 Jahren Erfahrung als selbstständige Familienfotografin, ist das Einzige, was hilft: Einfach drüber lachen und Spaß miteinander zu haben und das was die Kids tun, einfach zu lieben. Ich weiß, das klingt irgendwie kitschig. Aber so fühle ich, wenn ich diese Fotos mache. 

Und der Rest passiert wie von selbst. Und das sind genau diese einzigartigen und wunderschönen Familienglücksmomente. Das ist es wieder. Mein Lieblingswort. Und so sind sie doch, unsere Kinder. Lustig, liebenswert und auch absolut chaotisch. Sie stellen unser Leben auf den Kopf und warum nicht genau das festhalten?

Wie kann man das, was hier geschehen ist in einem Satz zusammen fassen: Entspannte Eltern ergeben entspannte Kinder und somit ein tolles und spaßiges Fotoshooting.

Euren Kindern ist nicht wichtig, dass ich extra für schöne Familienfotos da bin und ob Mama oder Papa jetzt tolle Fotos haben wollen. Sie wollen spielen und Spaß haben.

In solchen Momenten denke ich oft an meine eigene Kindheit zurück, an meine Art zu denken und das was für mich wichtig war. Wichtig waren mir immer ganz andere Dinge. Nicht das was Mama oder Papa für wichtig hielten. Freude und Spaß, spielen und toben. Das waren die wichtigsten Dinge in meiner Kindheit. Und das binde ich immer mit in meine Shootings ein.

Und das zeigt euer Familienleben von einer der schönsten Seiten. Und dann ist sicher auch ein schönes Portrait drin.

Und dann war auch der jüngste Nachwuchs eingeschlafen und wir konnten ein paar schöne Bilder bei Mama im Arm machen. Denn ein Baby welches bei Mama im Arm eingeschlafen ist, will erst mal dort bleiben und nicht aus den warmen Armen woanders hingereicht oder hingelegt werden. 

Wie oft habe ich mit meinen beiden Jungs lange auf dem Sofa gesessen, weil sie sich nicht einfach weg legen ließen. Euer Baby fühlt sich dort wohl und wenn es so eingeschlafen ist, dann bleibt es auch erstmal dort und wir machen solche innigen Mama-Papa-Kind-Bilder.

Aber dazu möchte ich in einem Blogbeitrag ‚Tipps für euer Babyshooting“ noch mehr eingehen.

Ach, das war so schön.

Bis bald,

Jannette

Hier nochmehr Tips für dein Neugeborenen-Fotoshooting zu Hause:

Neugeborenen-Shooting zu Haus – meine Tipps!

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„Rein ins Chaos“ jetzt auch bei dm

Was soll ich sagen!

Seit Dienstag sind meine Chaos-Familienshootings auch im dm-Magazin alverde in der August-Ausgabe (Drogeriekette). Auf drei Seiten geht´s rein ins Chaos. Das Magazin ist natürlich kostenlos und liegt im Kassenbereich aus. Wenn du also Lust auf den Artikel hast, hol sie dir. Wenn du Lust auf ein Chaos-Shooting hast, komm vorbei, ruf an, leg los. Ich würde mich sehr freuen.

 

Mehr Infos zu meinen chaotischen Chaosshootings findest du auch in diesem Beitrag:

Das Revier der Eltern vollständig eingenommen! Chaos-Familienserie No. 3

Viel Spaß beim lesen.

liebe Grüße

Jannette