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Familieshootings zu Hause – Wie mache ich das eigentlich immer?

Ich habe schon einiges geschrieben, um es euch leichter zu machen und euch einen Einblick zu geben, wie ich arbeite. Heute möchte ich einen groben Ablauf an euch geben, wie das aussieht, wenn ich etwas größere Kinder vor meiner Kamera ablichte.

Als erstes machen wir Familienbilder auf dem Sofa, auf der Balkonbank oder auch dem Bett. Da wo alle Familienmitglieder zusammen gut hinpassen und sich wohl fühlen. Denn zu Beginn haben die Kinder noch mehr Lust. Nach einigen Minuten, wenn die Kinder unruhiger werden, lasse ich sie los rennen und schaue erstmal was passiert.

Ich gebe den Kindern Anleitungen was sie tun können und stelle Fragen, um sie in eine bestimmte Richtung zu lenken. Oft habe ich dann schon ein bestimmtes Bild im Kopf und es klappt genau so oder es passiert etwas anderes tolles.

So bekomme ich ein abwechslungsreiches Bild von euch und euren Kindern wird nicht langweilig. Durch meine vielen Anleitungen lenke ich euch durch das Familienshooting. Eure Blicke werden nicht steif vom vielen in die Kamera schauen und es wird vielmehr gelacht beim Familienshooting.

Manchmal passiert es, fragen mich die Eltern, ob bei dieser Aktion überhaupt etwas bei raus gekommen ist. Vielleicht liegt das daran, dass man es gewohnt ist, bei Fotoshootings immer am selben Fleck zu sitzen. Aber Kinder wollen nicht sitzen bleiben, schon gar nicht 2 Stunden.

Und aus diesem Grunde komme ich so gerne zu euch nach Hause oder gehe mit euch raus an die frische Luft.

Wird es den Eltern drinnen zu bunt, gehen wir raus in den Garten oder zum nächsten Park. Dieses Bild entstand, als der kleine Wirbelwind eine gerade Menge Spaß hatte und ich sie dabei fotografierte. Als ich zu den Eltern rüber schaute, musste ich einfach abdrücken.

Natürlich gibt es auch Momente, die einfach so entstehen und die nehme ich dankbar an. 

Und nach einer Weile wissen die Kinder, wie ich so Ticke. Dann gibt es wieder ein paar meiner Anleitungen und manchmal hole ich auch noch meine Geheimwaffe aus dem Rucksack und so können Bilder wie dieses hier entstehen.

Ich finde es wichtig eine Mischung aus Familienfotos zu machen, bei denen ihr in die Kamera schaut aber auch bei denen ihr kuschelt, tobt und euch oder etwas anderes anschaut. Manchmal schauen auch nur die Kinder in die Kamera.

All das ist mir wichtig. Anleitung und loslassen können. In meine Kamera schauen, aber auch mich gar nicht bemerken. Kuscheln und Toben. Man soll all die Liebe und die Lebendigkeit, die es zwischen euch gibt sehen können. Das ist mein Ziel.

Liebe Grüße

Jannette

Winterliche Hochzeit am Hirschbrunnen in Schöneberg

Der Hirschbrunnen am U-Bahnhof Schöneberg ist so wunderschön. Sommer wie Winter, immer wenn ich hier bin ist es einfach ein toller Ort um wunderschöne Bilder zu machen.

Vor ein paar Tagen bin ich über den Ordner mit all meinen Hochzeiten, die ich in den letzten Jahren begleitet habe gestolpert. Ich habe fast geweint. Was das betrifft bin ich wirklich nah am Wasser gebaut.

Ich hatte ganz vergessen, wie schön Hochzeiten sind. Ganz vergessen, dass ich so viele tolle Menschen und Paare kennenlernen durfte und ich sie fotografisch durch DEN Tag Ihrer Beziehung begleitet habe. Es kamen so viele Erinnerungen hoch. So viele schöne Momente, und die Erinnerung an die vielen Tränen, die ich mir verdrücken musste und wirklich froh war, in diesem Moment hinter der Kamera zu stehen.

Und da dachte ich an meine letzte Hochzeit die ich Ende Dezember begleiten durfte. Auch diese beiden Menschen sind mir besonders ans Herz gewachsen. Ihr herzliches Lachen, ihre beschwingte Leichtigkeit. Seine warme offene Freundlichkeit und sein Stolz. Ich kann es oft gar nicht genau sagen. Es ist mein Gefühl, meine Beobachtung …all diese Dinge vielleicht. Aber das lässt mir solche Menschen besonders ans Herz wachsen.

Sie haben es in Schöneberg gewagt vor den Altar zu treten. Und diesmal stand der Goldene Saal den Brautpaaren zur Verfügung. Auch für mich ein Highlight in meinen 8 Jahren als Hochzeitsfotografin.

Bei einer Hochzeit begleite ich das Paar dokumentarisch. Nichts ist gestellt und niemanden rücke ich an den rechten Platz. Bei den Paar- und Gruppenaufnahmen gibt es ein paar Anleitungen und mir ist wichtig, dass der Hintergrund zum Paar und zur Gruppe passt. Aber der Rest passiert von ganz allein.

Nach solch einem Tag fahre ich immer ganz beflügelt nach Hause und habe einen wunderbaren Abend.

Liebe Grüße

Jannette

15 Fotoshooting-Locations für kreative Familienshootings

Als erstes der Steinmetzhof – mein Studiohof (Foto oben)

Hier liegt mein Fotostudio und einige kennen meinen schönen Hof schon. Im Frühling, Sommer und im Herbst einfach ein Traum. Jeder Mieter hat sich hier ein kleines Paradies vor der Tür geschaffen und hier und da – wenn es gerade nicht stört – darf ich die eine oder andere Sitzmöglichkeit, Ecke und urbanen Hintergrund für meine Fotos verwenden. Jeder kennt mich hier und wir sind ein kleines entspanntes Völkchen von Künstlern und Gewerbetreibenden. Und so entsteht auch immer etwas neues und es wird nie langweilig.

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Der Märchenbrunnen im Friedrichshainpark

Der Märchenbrunnen und sein Park sind eine sehr abwechslungsreiche Location mit vielen unterschiedlichen Möglichkeiten. Perfekt für lebendige Kinder und Eltern, die viel Abwechslung in den Bildern wünschen. Hinter dem Brunnen gibt es einige ruhigere Wiesenflächen, ein Wasserspielplatz, Baumstämme und ganz normale Spielplätze, sowie die Wege zum Berg hinauf und den Bach am Eis-Laden vorbei. Es gibt so viel zu entdecken und zu sehen. Hier kommt bei den Kids keine Langeweile auf.

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Güterbahnhof Moabit

Ein wirklicher Geheimtipp und ohne diese Familie hätte ich ihn nie entdeckt. Von Industrie-Schick über Spielgeräte für Kinder, diesen roten Wänden hin zu einigen Klettermöglichkeiten auf dem Gelände. Ein kleines schönes Areal voller Möglichkeiten.

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Kulturbrauerei

Die alten Gemäuer geben wirklich eine schöne Kulisse für viele unterschiedliche Fotos her. Künstler, aber auch Familien haben hier einen Ort voller Vielfältigkeit und Überraschungen. Man ist mitten in der Stadt aber der Straßenlärm bleibt draußen. Es gibt Möglichkeiten zum Sitzen, anlehnen und herum springen. Wirklich wunderschön zu jeder Jahreszeit.

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Der Lietzensee

Hier gibt es einen Teil des Parks der mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Wer mit mir dahin gehen möchte, fragt mich und wir machen den Treffpunkt aus. An dem Park sieht man wirklich, dass Berlin eine sehr grüne Stadt ist. Hier finden sich Rosengärten, Treppen, Wanderwege und der See als geeignete Fotoplätze.

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Alexanderplatz

Hier gibt es wirklich tolle Orte an denen wir auch mitten unter Leuten Bilder ganz ohne andere Menschen machen können. Von DDR-Gebäude-Schick und modernen sowie urbanen Elementen finden wir hier alles. Wem also die vielen Menschen hier egal sind, entdeckt eine Vielfalt von kreativen Shooting-Ecken. In Richtung Neptunbrunnen und Kanal finden sich viele schöne Stellen für ein Shooting mit Wasser im Bild.

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Schwedter Steg

Ein Gelände, das man so nicht erwartet. Auf der einen Seite der Brücke gibt es einen sehr schrägen Spielplatz. Und das meine ich wirklich so. Er liegt an einem Hang und bietet Büsche, lustige Spielgeräte und Häuschen. Dann natürlich die Brücke selbst, wegen der Weite um euch herum einfach sehr geeignet. Und auf der anderen Seite der Brücke findet sich der Moritzhof und eine kleine Parkanlage an der Schwedter Straße entlang. Und wenn dann noch Lust und Zeit vorhanden ist, springen wir über die Gleimstraße und schon sind wir im hinteren Teil des Mauerparks.

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Der Treptower Park

Im Treptower Park beginne ich gern am Rosengarten. Hier finden die Autofahrer unter uns einen Parkplatz und man hat es nicht weit zur Insel der Jugend. Wenn wir dort Fotos machen wollen. Wie auch schon im Friedrichshainpark gibt es viele unterschiedliche Kulissen, Wiesen, und Wasser. Und nach dem Shooting kann man einfach noch ein wenig bleiben.

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Der Bürgerpark Pankow

Ein schöner Park mit alten Bauelementen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es ist ein wenig, wie in Potsdam mit seinen schönen Schlössern und Parks. Ein Rosengarten und eine kleine Brücke, ein Cafe und viele ungestörte Ecken und große Wiesenflächen sind vorhanden.

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Spreebögen am Regierungsviertel

Oh Mann! In den Spreebögen fühle ich mich immer als wäre ich in Paris. Das Kopfsteinpflaster, das Wasser, die vielen unterschiedlichen Perspektiven, Brücken und Hintergründe. Und das alles an einem Ort. Selbst große Rasenflächen fehlen hier nicht. Bisher war ich nur mit Hochzeitspaaren und für Business-Portraits hier. Unheimlich gerne, würde ich hier mal eine Familie fotografieren. Wenn das kein Aufruf war.

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Der Humanplatz im Prenzlauer Berg

Der Spielplatz, die Rasenflächen und die sportlichen Anlagen drum herum mit all ihren unterschiedlichen Sitzmöbeln bieten viel Raum für Ideen mit Kindern und Eltern. Unter der Woche am Vormittag sind hier nur wenige Menschen und der Platz bietet viel Entfaltung für ein Familienshooting. Ich bin hier selbst oft mit meinen Jungs und liebe diesen Ort einfach.

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Der Hirschbrunnen und U-Bhf Schöneberg

Welcher Fotograf war noch nicht hier? Vorn im Park steht der Hirschbrunnen und weiter in den Park hinen ist der U-Bahnhof Schöneberg eine tolle Kulisse.  Ein künstlich angelegter Teich direkt am Bahnhof, große Rasenflächen und viele kleine Hügellandschaften prägen den Park. Selbst auf dem Bahnhof, welcher als Brücke von einer Seite des Parks zur anderen Seite dient, können einzigartige Bilder entstehen.

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Park am Wasserturm in Prenzlauer Berg

Direkt an der Knaackstraße gelegen, ist der Parkt geprägt von einen großen Hügel mit viel Grün  und einem tollen Blick über die Stadt. Unten am Fuße des Hügels gibt es einen Spielplatz, Trampoline und eine Sportanlage. Die Häuserwände sind entweder klassisch schön oder voll mit Graffitis, die wunderbar als Hintergrund dienen können. Holztreppen, Kopfsteinpflaster und Bänke. Eben alles was das urbane Prenzlberg hergibt.

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Rehberge in Wedding

Wer es einfach grün mag, geht hier hin, ein großer Park mit Hügeln aber auch flachen Wiesen und viel Bäumen. Ein Park der überrascht. Denn weiter hinten gibt es einige Wildtiergehege, die die Kinder sicher interessant finden.

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Stadtrandpark Neue Wiesen

Dieses Gelände ist etwas weiter draußen, aber auch die drei haben den Park ganz ohne Auto erreicht. Es geht also. Wenn man durch Malchow fährt, kommt man zu diesem schönen Areal. Das noch in Berlin liegende Gelände, kennen sonst wahrscheinlich nur Hundebesitzer. Ich weiß auch gar nicht mehr, wer auf die Idee kam, hier her zu fahren. Aber es war wirklich schön. Wer weit raus will, für den ist dieser Ort sicher das richtige.

Jetzt habt ihr die Qual der Wahl.

Ach ja, die nächsten 10-15 Locations sind schon in Arbeit.

Liebe Grüße

Jannette

Biosphäre Potsdam – atemberaubend schön! Traumausflug mit Kindern!

Vor einigen Wochen, als es noch kalt war, war dies ein Erlebnis, welches mich den langen Winter sowas von hat vergessen lassen.

So schön einfach mal wieder im T-Shirt rum zu laufen. Selbst schwitzen war einfach großartig. Wenn du ein Sommermensch bist, kann ich dir nur empfehlen dort hinzugehen. Nicht nur im Winter, auch im Sommer ist es eine tolle Erfahrung.

Sommerwärme und viel zu entdecken. Wir haben Hunderte von unterschiedlichen Orchideen gesehen, tolle Schmetterlinge…und so vieles zum ausprobieren und lernen über diese Welt von einem anderen Kontinent.

Eine spannende Natur, die viele Ihrer Geheimnisse preisgegeben hat. Wir waren 4 Stunden dort und sehr erfüllt von Glückseligkeit und spannenden und lustigen Momenten.

Aber seht selbst:

Wenn du aus dem Fahrstuhl steigst, siehst du erstmal nur Grün vor dir. Wirklich schön. 

Sofort gibt es Tiere und interessante Pflanzen zu entdecken. Und wie war das gleich noch mit dem Wasser in den Bäumen?  Und was es alles zu erschnuppern gab!

Plätze zum genießen und einfach nur schauen. Sowie einem tollen Restaurants mit wirklich guten Preisen und gutem Essen. Hier Chicken Nuggets mit Hauseigenen sehr leckeren Pommes für nur 6 €. Im Cafe waren wir leider nicht. Wir hatten so großen Hunger und wurden wirklich überrascht.

Die Paradiesvögel beobachten und dem Regen zuhören. Einfach mal abschalten.

Mein Fazit ist ganz klar, wir kommen gerne und auf jeden fall wieder. Mittlerweile Platz 6 meiner Jungs und ihren Top 10 Indooraktivitäten.

Zur Website der Biosphäre Potsdam geht hier lang > Biosppäre Potsdam

Liebe Grüße

Jannette

Nicht jeder Fotograf kann alles fotografieren! Oder doch?

Du bist doch Fotografin, dann kannst du doch auch Häuser schön fotografieren, oder? Fragen dieser Art höre ich öfter. Aber nur weil wir professionelle Kinder- und Familienfotografen sind, ist es nicht so, dass wir auch alles andere perfekt fotografieren können.

Vor Jahren bin ich mit einem guten Freund aus der Schweiz durch die Straßen von Berlin gezogen. Er hat ein hervorragendes Auge für Landschaften und Architektur und macht atemberaubend schöne Landschaftsaufnahmen. Ich habe fotografisch gesehen nichts für Gebäude und Landschaft ohne Menschen übrig. Er schon. Ich stehe also mit ihm mitten im Holocaust-Denkmal und schaue in den Himmel und er sagt: „Siehst du diese Dreiecke da in den Ecken?“ Und ich schaue nach oben und sehe sie einfach nicht. Er macht das Bild und da sind sie, die Dreiecken und ich verstehe wie er denkt und was er sieht bevor das Bild im Kasten ist.

So ist das bei mir auch, aber eben bezogen auf Menschen. Nicht auf die bloße Landschaft und die Natur ohne Menschen.

Ganz zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich alles fotografiert, aber du siehst es einfach, wenn jemand nicht das macht, wofür sein Herz schlägt. Ganz davon zu schweigen, dass es ganz andere Fachkenntnisse erfordert Kinder und Babys zu fotografieren, als ein Gebäude oder eine Aktaufnahme. Das sind einfach eigenständige Fachgebiete in der Fotografie. Aber woher soll man das als Kunde wissen?

Gar nicht! So ist wie es sicher auch in eurem Arbeitsgebiet ist. Jeder denkt, du kannst alles machen. Aber eine Berufsbezeichnung ist nur ein Überbegriff. Fast jedes Fachgebiet hat Spezialisierungen.

Ich habe mich in den letzten Jahren immer mehr auf die Baby-, Kinder- und Familienfotografie konzentriert, weil es das Gebiet in der Fotografie ist, welches mein Herz und meine Kreativität am höchsten schlagen lässt.

Wenn ich zu euch in die Wohnung komme, sehe ich was sich Design- und Fototechnisch mit eurer Familie umsetzen lässt, wie ich euch in eurer Wohnung in Szene setzen kann. So sollte man diesen auch auf den Bildern sehen. So ist es auch wenn wir draußen Bilder machen.

Das ist mein Fachgebiet, das kann ich am besten und das tue ich am liebsten. Dich mit deinen Liebsten in vertrauter oder schöner Umgebung ablichten.                 

Der emotionale Wert von Familienbildern!

Auch ich versuche meine Familie einmal im Jahr vor die Kamera zu bringen. Denn so schnell verändert sich eine Familie. Eben war erst die Geburt meines großen Sohnes, dann auf einmal die Einschulung und nun ist er in der vierten Klasse.

Uns liegt viel daran die Zeit festzuhalten, Momente einzufrieren die wir als schön empfinden und an die wir uns gern erinnern und eben solche Erinnerungen in eine konservierte Form zu bringen. Videos, Musik, die Kunst an sich hilft uns sehr dabei. Fotos gehören definitiv dazu.

Es ist einfacher geworden Bilder von den alltäglichen Dingen, aber auch von den außergewöhnlichen Momenten die uns geschehen zu machen. Nicht wie meine Mutter, die sich 1980 eine Spiegelreflexkamera kaufte, die Grundkenntnisse erlernte und damit unsere Familienmomente festhielt die sie für wichtig erachtete um dann auch noch zwei Wochen auf die Papierabzüge warten zu müssen.

Trotzdem sind professionelle Familienfotos nicht weniger wichtig geworden. Es gibt Mamas und Papas die Möglichkeit selbst mit auf den Bildern zu sein und diese Zeit der Familie festzuhalten. Zusammen auf einem Bild – mit den Menschen die man so sehr liebt.

Und so hat es auch diese Familie hier gemacht. Letztes Jahr, wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter, haben wir die ersten Bilder gemacht. Nun ist die junge Dame fast ein Jahr und ihre Eltern wünschten sich ein erneutes Fotoshooting auf dem alle Familienmitglieder zu sehen sind.

Das ist schon ein Jahr her! War mein erster Ausruf, als die Mama mir schrieb. Es war ein klarer kalter Wintertag und die Sonne schien unheimlich schön. Ich erinnerte mich genau.

Nun krabbelte sie munter hinter uns her. Sie war sehr aufgeweckt und neugierig was wohl so passieren wird. Zu Beginn war sie gar nicht davon abzubringen in meine Kamera zu schauen. Und solange das so ist, nutze ich auch gern diese Gelegenheit und mache Bilder auf denen sie den Betrachter des Bildes anschaut.

Aber irgendwann sind auch die neugierigsten Kinder abgelenkt oder an anderen tollen Dingen die es zu entdecken gilt interessiert. Außerdem sind Mama und Papa immer noch die Größten. Somit wurde gekuschelt, getobt und geblödelt.


Und wie ich es liebe, wenn Eltern sich vor meiner Kamera trauen die Ulknudel zu spielen. Einfach weil sie es gerne für Ihre Kinder machen und jede Möglichkeit nutzen, ihren Kindern ein Lachen abzuringen. Was wirklich nicht schwer ist, weil es einen selbst so glücklich macht.

Das sind die Situationen für die ich brenne und ich glücklich bin dabei sein zu dürfen um diesen Familienmoment für immer festzuhalten.

Da hüpft mein Herz und manchmal verdrücke ich mir auch die eine oder andere Träne und bin wieder mal froh mich hinter meiner Kamera verstecken zu können.

Denn das sind die Dinge die ich mit meinen Jungs genauso liebe und manchmal wünsche ich mir dann auch, dass jemand da ist und genau in diesem Moment auf den Auslöser drückt.

Liebe Grüße

Jannette 

4 Osterspiele und 5 Basteltipps aus meiner Kindheit!

Für mich ist Ostern ein Fest der Familie und des Zusammenkommens. Wir haben dieses Fest nie christlich gefeiert. Jedoch hatten wir genauso unsere Traditionen, Spiele und unseren Spaß und das ganz ohne große Geschenke. Es gab einfach unseren Spiel- und Sammelspaß. Und davon möchte ich heute erzählen und euch inspirieren.

Die 4 Osterspiele aus meiner Kindheit

Diese Spiele gab es in meiner Kindheit. Manches habe ich geliebt und mit manchem Stand ich auf Kriegsfuß.

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Das Osterrätsel

Als Kind war Ostern ab einem gewissen Zeitpunkt für mich der reinste Horror. Ich muss ungefähr 12 Jahre alt gewesen sein, als meine Oma Rätsel zu Ostern machte. Eine wunderbare Pädagogin und zeitlebens Leiterin einer Kita, wollte sie es wie immer kreativ und spannend gestalten. Sie machte kleine zweizeilige Rätsel, dessen Lösung das Versteck der begehrten Osterleckereien waren.

Aber das ging voll in die Hose. Ich erriet nicht eines der so sorgsam vorbereiteten Rätsel, während meine kleine Schwester deutlich einfachere Rätsel bekommen hatte und ein Versteck nach dem anderen auflöste. Es war der reinste Horror für mich. Die Rätsel waren einfach zu schwer für mich. Aber eine wunderschöne Idee ist und bleibt es trotzdem.

Mittlerweile habe ich meinen Frieden mit diesem einen Osterfest gemacht und möchte hier all meine schönen Traditionen und Erinnerungen an Ostern mit euch teilen. Denn es gab noch viele andere schöne Feste.

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Die Eierschleuder

Was für ein Spaß! Aber nur so lange das Ding nicht in den Bäumen landet. Man nehme ein kleines meist selbstgestricktes längliches Netz in das ein Ei hinein passt. Hier seht ihr meins, eigens gestrickt von meiner Mama.

Das Netz hat eine Schnur mit der du nun das Netz beginnst über dem Kopf zu schleudern. Am besten stehst du dazu auf einem Feld. Das Ziel ist es, das Ei so weit wie möglich zu werfen. Und jetzt kommt die Schwierigkeit. Es darf nicht kaputt gehen. Es hat also der gewonnen, dessen Ei die wenigesten Dellen, Kratzer, Schrammen hat. Wir haben immer ein gekochtes Ei verwendet. So stehen die Chancen gut, wirklich mal ein komplettes Ei wieder zu finden.

Das ist fast noch besser als die Ostereier und süßen Leckereien zu suchen.

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Eierpusten

Ein lustiges Spiel, was wir schon als kleine Kinder gut spielen konnten. Alle kleinen und großen Kinder setzen sich um einen Tisch. In die Tischmitte wird am besten ein ausgeblasenes Ei gelegt. Jeder legt seine Hände auf den Rücken oder die Oberschenkel. Und dann geht’s los. Auf los versuchen alle durch kräftiges Pusten das Ei zu bewegen. Und rollt das Ei zu einem Spieler, muss er versuchen es pustend abzuwehren. Aber es darf nicht zu stark sein, denn fällt es vom Tisch, hat der Spieler der zuletzt gepustet hat, das Spiel verloren. Dieser muss nun einen Pfand abgeben. Was das ist, könnt ihr euch selbst aussuchen. Nun beginnt das Pusten von Neuem bis einem oder allen die Puste ausgeht.

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Schwänzchenfangen

Das ist wirklich lustig. 1-2 Kinder spielen die Füchse. Die restlichen Kids sind Hühner oder Hasen. Eben das, worauf sie Lust haben. Ich fand Hasen immer besser. Jetzt brauchen die Hasen noch die Schwänzchen. Ein Tuch oder Schal eigenete ich immer am besten. Das hat eigentlich jeder im Haus. Aber ein Seil oder Stofffetzen geht sicher auch.
Das Tuch steckten wir Hassen uns hinten in den Bund der Hose, damit es als richtiges Schwänzchen am Hintern hängt. Die Hasen verteilen sich in einem Raum oder im Garten. Nachdem einer Start gerufen hat, rennen alle wie wild durcheinander und die beiden Füchse müssen sich alle Hasenschwänzchen schnappen. Derjenige der nun sein Schwänzchen nicht mehr besitzt, scheidet aus. Die Sieger des Spiels sind die letzten zwei Hasen und die beiden Füchse. Diese zwei Hasen dürfen in der nächsten Spielrunde die Füchse sein. Es gibt viel zu lachen und macht viel Spaß und die Kids sind garantiert K.O. am Ende des Tages.

 

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Meine 5 Lieblingsbasteleien mit meinen Jungs

Da meine Jungs sechs Jahre auseinander sind, haben wir auch immer noch recht einfache Basteleien dabei. Hier unsere schnellsten Basteleien:

Paptellerhäschen

Du brauchst nur ein paar Pappteller, einen Takker, Geschenkband, einen Stift, ein wenig Watte oder Chenilldraht und Fantasie. Schon hast du einen kleinen Sammelbehälter für die Süßigkeiten die deine Kids finden.

Dieses Beutelchen ist sehr schnell, einfach und preiswert herzustellen. Gerade kleine Kinder verlieren schnell die Geduld beim Basteln. Dieser Pappbeutel ist so schnell fertig, da freuen sich die Kids und sind Stolz, auf das was sie geschaffen haben.

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Das Kücken im Ei…

… geht noch viel schneller. Du schneidest ein Papierei aus, zerteilst es in zwei gezackte Hälften und dahinter kommt ein gelbes Papier, welches das Kücken darstellt. Zwei Augen darauf (gemalt) und eine kleine dreieckige Nase und vielleicht noch etwas schönes aufs Ei gemalt oder geklebt.  Jetzt fehlt nur noch die Niete oder ein Geschenkband und fertig ist das Papier-Ei.

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Der Hase in der Hand

Du legst die Hand deines Kindes auf ein Papier, malst die Silhouette ab und dann schneidest du sie aus. Dabei schneidest du den Mittelfinger weg, damit die Ohren zur Geltung kommen. Dann braucht ihr nur noch mit ein paar Stiften die Ohren und das Gesicht malen und eine kleine Stange dran kleben. Wir haben hier ein Essstäbchen genommen. Das  geht so schön schnell. bei uns stecken die Hasen nun im Blumentopf. Aber ein Theaterspiel ist sicher auch sehr lustig damit.

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Eierschachtelhühnchen

So süß und so lustig. Meinem Sohn war egal, welche Farben die Hühner haben. Du nimmst die Spitzen aus der Mitte der Eierverpackungen. Ein wenig Wassermalfarbe drauf, ein bisschen Chenilledraht oder Wolle für die Beine und etwas Wolle für die Haare oder eine Feder. Fertig ist dieses süße Huhn. Dann fehlen nur noch die Augen und der Schnabel aus Papier oder ganz simpel aufgemalt.

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Chenilldrahtkarotten und Hasen

Das ist ebenso einfach wie schnell umsetzbar. Hier hat sich schon die liebe Nina von bastelnmitkids.de die Mühe und schöne Fotos dazu gemacht und sehr detailiert erklärt, wie diese kleinen süßen Hasen entstehen. Die ganze Anleitung findet ihr hier.

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Aber was ist das Größte an Ostern?

Die Eiersuche. Oder? Süßes suchen, finden und am besten alles auf einmal auf essen. Ist fast gleich schön für Eltern, wie für Kinder. Meine Jungs sind immer so aufgeregt und einfach nicht ruhig zu kriegen, bis es los geht und alle Eier gefunden sind und dann gibt es nichts schöneres als die gefundenen Leckereien komplett auf zu mampfen.

Wie war das bei euch?

Eure
Jannette

 

Auch auf Pinterest zu finden.

Outdoor Familienshooting am Märchenbrunnen – Location Tipp No. 3

Eines meiner Lieblingslocations für Familienshootings in Berlin ist der Volkspark Friedrichshain. Er hat soooo viele schöne und unterschiedliche Locations auf einem Fleckchen Erde. Von Spielplätzen nach Altersstufen, großen Grünflächen, dem Märchenbrunnen an sich und dem Berg mit schönen verschlungenen Wegen und Sitzbänken.

An diesem Tag im Herbst wollten wir am Märchenbrunnen beginnen. Leider hatten wir das Pech, dass  genau eine Woche zuvor das Wasser abgelassen wurde und die Märchen-Figuren nun in großen Holzkisten -vor der Winterwitterung geschützt- verpackt wurden.

Aber das machte überhaupt nichts. Die Bilder des Familienshootings habe ich so aufgenommen, dass man nur die Steine, nicht aber die Holzkisten, sieht.

Danach sind wir zu den Rasenflächen direkt hinter dem Märchenbrunnen gegangen. Drort ist meist nicht so viel los. Wir haben die meisten Famnilienbilder im Stehen gemacht, da es am Morgen etwas geregnet hatte. Aber wie man sieht, geht auch das.         

Ich habe immer eine kleine Sitzunterlage für die Familienfotos dabei, auf denen sich die Eltern und Kinder setzen können und die man leicht unter dem Po oder den Beinen verstecken kann. So sind trotz solchen Wetters doch auch Familienbilder im Sitzen möglich.     

Ich suche mir gern stellen, an denen ein paar Bäume oder Sträucher im Hintergrund der Familie zu sehen sind. So sehen die Familienbilder frisch und lebendig aus.

Auf dem Spielplatz konnte der junge Mann hier sich dann etwas austoben. Und ich kann schöne Action- und Spielmomente einfangen. So ein Familienshooting vergeht dann wie im Flug und am Ende ist der kleine Mann völlig erschöpft eingeschlafen. Das ganze Kuscheln und Toben macht die Kleinen ganz schon Müde.

So in etwa laufen meine Familienfotoshootings draußen ab. Wir treffen uns an dem Punkt, an dem die ersten Bilder entstehen und laufen dann mehrere Locations in der Nähe ab. Durch das herumlaufen können die Kids sich für einen Moment entspannen und ich kann schön Bilder machen, die dabei entstehen und die verschiedenen Punkte an denen wir inne halten, bringen Abwechslung in das Familienshooting.

Liebe Grüße

Jannette

Ein neuer Mensch verändert alles! Die Geburt eines Kindes auch?

Wenn ich zu zwei Menschen wie diesen hier komme und sie mit ihrem neugeborenen Baby fotografiere, muss ich immer an meine eigene erste Zeit mit meinem mittlerweile 9 Jahre alten Sohn denken.

Alles, wirklich alles veränderte sich von jetzt auf gleich. Meine Weltansicht, meine Prioritäten und meine Wichtigkeiten im Leben. Einfach alles.

Ich war schon immer ein sehr geerdeter Mensch, so steht bei mir Freundschaft und der richtige Umgang miteinander ganz oben auf der Liste. Aber manchmal weiß man nicht, was richtig ist und wie man bestimmte Dinge machen soll. Und ich will bloß kein Prediger sein.

„Höre auf DEIN Herz.“ gehört zu meinen obersten Maximen.

Aber was wenn man Hilfe braucht und nicht so richtig weiß wohin die Reise gehen soll?

Dieses so schöne Babyshooting kam über die wunderbare Hebamme Jana Friedrich. Und über sie möchte ich dir heute etwas erzählen.

Du bist gerade Schwanger und die Geburt kommt unweigerlich auf dich zu. Vielleicht ist dann das Folgende genau das Richtige für dich. Sie ist seit 20 Jahren Hebamme und selbst Mama von 2 Kindern.

Sie hat das Buch geschrieben: Das Geheimnis einer schönen Geburt.

Frei von Bewertungen und Meinungen hat sie Ihre Erfahrungen und ihre Hilfe für werdende Mütter auf Papier gebracht. Das alleine ist schon anspruchsvoll. Denn jeder hat eine andere Vorstellung, was eine schöne Geburt ist.

Ganz nach meiner Maxime „Hör auf dein Herz“ kannst du in diesem Buch deinen Weg zu deiner Traumgeburt finden und wirst dies beim Lesen auch tun.

Jana gibt dir wahnsinnig liebevolle und viele hilfreiche Anleitungen und Denkanstöße, um in DEINE für dich richtige Richtung zu steuern. Zusätzlich hat sie Arbeitsblätter ausgearbeitet, die dich genau zu deiner Wunschgeburt bringen sollen.

Ich weiß das mag verrückt klingen, gerade für Frauen die noch vor Ihrer ersten Geburt stehen, aber ich habe 2 Kinder geboren und weiß, wie wichtig die geistige Komponente ist.

Ich habe es gelesen. Es war witzig, wertfrei, geistreich und voller Liebe und voller Erfahrungen. Es gibt nichts, was sie vergessen hat, alles hat sein eigenes Kapitel bekommen.

Ich habe eine Freundin, die gerade kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes steht. Sie hatte Angst vor der Geburt und ich konnte das nicht mehr mit ansehen und habe ihr das Buch gegeben. Natürlich war ich auch neugierig, ob es den gewünschten Effekt erzielt. Denn ich hatte meine Kinder ja schon bekommen. Ich selbst hatte nie Angst vor der Geburt, das heißt aber nicht, dass sie einfach wird. Hätte es das Buch damals schon gegeben, wäre einiges anders verlaufen, das kann ich sicher sagen.

Es war genauso, wie bei mir – sie hat die erste Seite angefangen zu lesen und nicht mehr aufgehört. Innerhalb von zwei Tagen hatte Sie das Buch durch, und 163 Seiten sind eine Menge Stoff. Mir ging es ganz ähnlich.

Es war einfach magisch. Ein paar Tage nachdem sie das Buch gelesen hatte trafen wir uns durch Zufall mit Freunden und sie erzählte mir: “ Es ist jetzt so, als wenn ich es einfach tun könnte. Ganz einfach!“

Diese gedankliche Umstellung in wenigen Tagen durch ein Buch von -Angst- auf -ich kann das schaffen, es scheint nicht schwer- war einfach unglaublich. Ich habe mich sehr gefreut. Denn sie hatte wirklich Angst und nun endlich konnte sie voller Zuversicht und Freude auf die Geburt zugehen.

Aber warum schreibe ich das hier? Ja sicher, es ist Werbung für ein Buch. Das mag sein. Aber nichts, hinter dem ich nicht selbst Hundertprozentig stehe, kommt hier in meinen Blog.

Einer Freundin konnte ich schon helfen, warum nicht noch mehr werdenden Mamas. Mir ist dies also eine Herzensangelegenheit. Und Bücher die die Dinge zum Besseren wenden, sind einfach einer der Besten Dinge auf dieser Welt. Vor allem, wenn es um etwas so wunderbares geht, wie Kinder bekommen.

Aber ganz ehrlich, macht euch selbst ein Bild: Schaut auf die Site von Jana und lest euch das, was sie zu sagen hat durch, falls es euch interessiert.

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Jetzt möchte ich aber unbedingt noch ein paar Worte über diese Familie verlieren, die ich fotografieren durfte.

Für mich ist es immer eines der schönsten Momente auf dieser Erde, wenn zwei Menschen so voller Liebe und Zuneigung für Ihr Baby und sich sind und ich das erleben darf.

Ich fühle mich dann auch schon mal als Eindringling – gefangen zwischen dem Drang diesen Moment festzuhalten und dem Bedürfnis diesen innigen Moment nicht zu stören und einen Schritt zurück zu gehen und abzuwarten.

Aber was soll ich machen, es ist nun mal mein Job. Meine Berufung eigentlich. Genau das ist der Grund warum ich gerade Familien fotografiere und darüber auch schreiben will.

In diesem Fall allerdings – glaub ich – braucht es nicht viele Worte. Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag.                   

Liebe Grüße

Jannette

Wie schön es ist, Familien wachsen zu sehen und was passiert wenn wir eure Kinder einfach mal machen lassen! Location Tipp No. 2

Eine Familie, die ich besonders ins Herz geschlossen habe sind diese Drei. Kennengelernt habe ich Sie vor vielen Jahren, als Sie mich als Ihre Hochzeitsfotografin gebucht haben. Ich meine das war 2011. Wie bei diesem Shooting waren wir auch in einem recht ähnlichen Wald. Nur war dieser damals voller Mücken und es war sehr schwül.

Bei diesem Familienshooting war es einfach nur heiß. Aber es hat mich sehr an damals erinnert. Der Wald, die Hitze. Nur diesmal mitten in Berlin-Köpenick am Müggelsee. Wenn man beim Müggelpark Friedrichshagen durch den Spreetunnel läuft, kommt man zu diesem ruhigen und wunderbaren Fleckchen Erde. Unter der Woche vormittags ist da einfach nichts los. Eine tolle Outdoor-Shooting-Location.

Es ist alles da, was ich bei einem Familienshooting mag. Weite Wiesenflächen, etwas Strand, -egal bei welchem Wetter-Wasser auf Fotos ist immer schön. Und Baumstämme zum Verweilen und kuscheln. Im schattigen Wald gibt es tolle Möglichkeiten für actionreiche Bilder mit der ganzen Familie.                    

Fotos (unten) wie dieses sind natürlich ein „Glücksfall“. Manchmal passiert es eben, dass eure Kinder keine Lust mehr haben. Meistens lass ich die Kinder in Ruhe, denn mich persönlich hat es als Kind sehr geärgert -wenn ich schon schlechte Laune hatte- dass man darauf noch umso mehr eingeht. So lasse ich die Kids immer und sage auch nichts dazu. Wir haben ja auch nicht immer Gute Laune. Aber hier musste einfach abdrücken, es war so süß.

Und wenn man eure Kinder beim Fotoshooting lässt, dann entstehen einfach noch Bilder wie diese (unten). Eines meiner Lieblingsbilder aus dem Shooting.  Jetzt ist kuscheln angesagt. Das ist bei solchen Situationen fast immer der Fall.

Oft höre ich die Fragevon Eltern: Was ist wenn die Kinder keine Lust haben? Das ist meine Antwort. Aus „keine Lust“ werden oft Mama-Kuschel und oder Papa-Kuschel-Fotos. Also egal was beim Familienshooting passiert -nach einigen Momenten- wenn man eure Kinder einfach lässt oder sich etwas zurück ziehen- entstehen wunderbare Momente, die ich ablichten kann.

Die schönsten Momente voller Liebe und Zuneigung.

Liebe Grüße

Jannette

Damals:

Und raus mit der Familie rein in den Treptower Park