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Soll unser Familienshooting drinnen oder draußen stattfinden?

Im Winter draußen shooten? Da bekommt man doch rote Nasen und alle frieren! Das sind die ersten Reaktionen auf solch einen Vorschlag, aber hier kann man herrlich sehen, wie schön die Sonne im Winter sein kann und was alles möglich ist.

Und das muss auch gar nicht lange dauern. Bei diesem Familienshooting sind wir nach 20 Minuten ins warme Haus gegangen und haben weitere Familienbilder drinnen aufgenommen.

Es ist möglich, wenn die Orte des Shootings nicht allzu weit auseinander liegen, an zwei Locations beim Familienfotoshooting zu fotografieren.

Im Winter steht die Sonne viel tiefer und man erhält sehr warme und innige Familienfotos. Bei dieser Familie war es der eigene Garten, aber es gibt fast immer einen Park in der Nähe eures zu Hauses.

                                          

Und wenn wir rein gehen, können an klaren kalten Wintertagen hellerleuchtete farbenfrohe Familienbilder entstehen.

Wenn ihr euch also nicht entscheiden könnt, ob drinnen oder draußen, egal ob Winter oder Sommer. Fragt mich einfach. Wenn die Locations nahe beieinander liegen, sollte beiden Varianten nichts im Wege stehen.

liebe Grüße

Jannette

Die Lieblings-Indooraktivitäten meiner Jungs!

Da möchte ich gar nicht so lange um den heißen Brei reden. Manchmal sucht man einen Ort, an dem man an kalten Wintertagen seine Zeit mit der Familie verbringen kann und man möchte sicher sein, dass es sein Geld wert ist. Ich habe meine Kids gefragt, wo sie gern hingehen und wir haben folgendes Resumé gezogen:

Auf Platz 1 und untopbar ist Tommy´s Tobewelt in der Roelckestraße 105 in Weißensee. Eine riesige Halle mit tollen Spielgeräten für wirklich jedes Alter, selbst die Erwachsenen kommen auf ihre Kosten. Kicker und Co. stehen bereit.

Wir waren erst kurz vor Silvester wieder dort und hatten 4 wirklich Actionreiche Stunden. Dabei konnten wir feststellen, dass neue Spielgeräte aufgestellt wurden und eine ziemlich steile Rutsche dazu gekommen war. Der absolute Renner für meinen jüngsten Sohn. Irgendwann konnte ich nicht mehr und musste mich erschöpft vor die Rutsche setzen. Er rutschte unermüdlich weiter. Es war ein großer Spaß.

Neue Geräte gab es zu entdecken und das Essen war wirklich super, ich war erstaunt.Die Jungs hatten Chicken Nuggets mit Pommes und ich habe mit dazu eine Ofenkartoffel gegönnt. Kein Formfleisch, richtiges Filet wurde verwendet und knusprig waren sie auch. Eltern können 1Liter Flaschen kaufen und Schließschränke gibt es auch, falls der Partner arbeiten muss und man nicht weiß, wohin mit seiner Tasche.

Denn ich sitze niemals herum, ich muss alles selbst ausprobieren und tausendmal rutschen, auf einem der vielen Trampoline hüpfen und mit den Bällekanonen schießen. Man wird dort nicht Müde etwas zu entdecken, was man noch nicht gesehen hat. Es macht wirklich riesigen Spaß.

Der einzige Nachteil, zu dritt sind locker 50€ weg. Von daher sollte man sich wirklich viel Zeit nehmen und Minimum 4 Stunden dort verbringen, schon allein wegen des Spaßfaktors. Dann lohnt sich das Ganze wieder. Aber aufgrund des Preises bleibt es auch wieder etwas besonderes. Ihr seht, es hat alles Vor- und Nachteile.

Das Fazit meiner Jungs, Platz Eins, einfach weil sie noch Tagelang davon sprechen, immer wieder dahin wollen und alles dafür tun würden wieder hin zu dürfen. Und ein Bonus für uns Eltern, die Kids schlafen abends sofort ein. Was will man mehr.

Es gibt noch viel mehr Indoorspielplätze in Berlin, diese haben wir aber aufgrund der Entfernung bisher nicht ausprobiert. Gerne könnt ihr hier eure Lieblingsspielplätze und warum drunter schreiben.

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Der 2. Platz geht an das Jump House. Eine riesige Halle, voll mit Hunderten von Trampolinen. Trampoline an der Seite, Trampoline mit Mauern, Trampoline  mit Schaumstoffwürfeln und Trampoline mit Basketballkörben. Trampolin-Springen satt. Meine Jungs waren hier mit meinem Mann und seinem Bruder. Auch hier war Tagelang von nichts anderem die Rede. Was sie alles für Saltos und Sprünge gemacht haben und was es da alles gab.

© Foto: JUMP House/Tom Menz

Wie bei mittlerweile fast allen Angeboten für Kinder, kann man hier seinen Geburtstag feiern. Was ich ganz toll fand, man kann für weniger als den Normalpreis, mit der Schulklasse kommen. So etwas hätte ich mir als Schüler gewünscht.

Top Spiel von meinem Sohn war Zombieball, man hüpft auf den Trampolinen und jemand bewirft die Kids mit einem Ball, wer abgeworfen wird ist raus.

Fazit auch hier: Klar, es ist nicht ganz preiswert, aber meine Jungs hatten großen Spaß. Und genau solche Aktivitäten machen das Leben aus. Sie machen Spaß, man bewegt sich viel und macht etwas gemeinsam mit der Familie. Und was bleibt, ist diese schöne Erinnerung. Ich wäre zu gerne dabei gewesen, und war wirklich traurig, dass ich das nicht erleben durfte. Aber sicher, wird es nicht das letzte Mal gewesen sein.

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Auf 3. Treppchen steht das Spionage Museum. Letztes Jahr im Juni war mein Sohn im dort zum Geburtstag eines Freundes eingeladen und die Jungs wurden schon im Eingangsbereich von den vielen Monitoren beeindruckt, in denen sich die Kids sehen, selbst beobachten können. Für 9jährige ein absolutes Highlight.

Er erzählte mir von Autos, die Kameras in den Türen haben und andere Autos durchleuchten können, von selbst gedrehten Zigaretten die Wanzen enthalten. Versteckte Kameras hinter den Büchern und vieles mehr.Verrückte Agenten-Tricks und Kniffe gibt es da auf jeden Fall genug.

Aber am spannendsten war der Laserparcours. Hier müssen die Kids durch einen Flur mit Laserstrahlen. Diese müssen sie wie François  Toulour in Ocean´s12 durchqueren, ohne den Alarm auszulösen. Dabei werden sie gefilmt und die Eltern bekommen nach dem Besuch einen Video-Link zugesandt, auf dem sie sehen, wie sich ihr Kind geschlagen hat.

Die Geburtstags-Truppe hat einen spannenden Tag gehabt und am Ende kamen die Jungs mit Code-Namen und Agenten-Ausweis nach Hause. Für alle Detektive ein absolutes Muss und sicher kann man in diesem interaktiven Museum auch noch nach mehrfachen besuchen neues entdecken.

Natürlich ist das eher was für Jungs, aber vielleicht gibt es auch das eine oder andere Mädchen, welches sich dafür begeistern lässt.

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Der 4. Platz geht an die Eislaufhalle im Sportforum Berlin in der Konrad-Wolf-Str. 39. Das liegt sicher daran, dass wir am ersten Januar-Wochenende dort waren. Beim öffentlichen Eislaufvergügen in der Eisschnelllaufhalle ist das Eislaufen selbst für die ganz kleinen möglich. Und man glaubt es kaum, aber dort sind wirklich viele Eltern mit kleinen Kindern. Wenn man rechtzeitig da ist, bekommt man eine Laufhilfe, an denen sich die Kids festhalten und lernen können. Ansonsten ist die Mama das Gerüst zum festhalten.

Als Kind waren wir immer im SEZ Schlittschuhlaufen. Diese Bahn war klein und immer viel zu überfüllt. Das hat mich nie richtig glücklich gemacht. Hier hat man eine sehr große Bahn-Innenfläche und eine Außenbahn für die schnelleren Läufer. Also für jeden was dabei. Die Leihschuhe kosten 5€ und der Eintritt für zwei Erwachsene und zwei Kinder lag bei rd 9€. Das finde ich wirklich günstig.

Trotz sehr gemischten Publikums, von Anfänger bis Profi, vom Kleinkind, über den flirtenden Teenager, bis zum Rentner, war der Umgang sehr freundlich und hilfsbereit. Es war wirklich ein angenehmer und spaßiger Nachmittag mit Freunden. Was beide Jungs auf jeden Fall wieder machen wollen. Wir fanden es großartig.

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Platz 5 bekommt das MACHmit! Museum mitten im Helmholtzkietz in der Senefelder Straße. Die Elias-Kirche wurde zu einem aktiven Museum mit wechselnden Austellungen umgebaut. Darin befindet sich ein Kino, kleine Werkstätten und ein riesiges 8 Meter hohes Labyrinth. Das Museum nennt es das Kletterregal. Darin gibt es viele Gänge, Treppen, Rutschen, Hängebrücken und allerlei Überraschendes. Mein Sohn war so schnell, dass ich nur unscharfe Bilder mit dem Handy hinbekam. Mann, wenn wir sowas in unserer Kindheit gehabt hätten.

Die ständig wechselnden Ausstellungen an denen man aktiv Teilnehmen kann, machen einen weiteren Besuch noch attraktiver. Was mein Sohn besonders toll fand, war das Fahrrad, welches an einen Fernseher gekoppelt ist, der nur läuft, wenn man in die Pedale tritt.

Und in einem kleinen Cafe können erschöpfte Eltern pausieren.

Fazit, die Kids lernen etwas Neues und können dies sofort ausprobieren und ihre Erfahrungen damit machen und wenn der Wissensdurst erschöpft ist, können Sie sich austoben. Eine wunderbare Kombination für alle wissensdurstigen Kids die das Toben dabei nicht vergessen.

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Das Deutsche Technik Museum auf Platz 6 steht auch ganz oben auf der Liste meines Sohnes. Er liebt Museen. Keine Ahnung von wem er das hat. Es ist in Kreuzberg ganz nah am Gleisdreieck.

Schon zu meiner Schulzeit gab es da das drehende Hexenhaus. Es begeistert heute noch die Kids! Aber das Areal ist um einiges gewachsen und es gibt einen umfangreichen Außenbereich mit Eisenbahnen, ferngesteuerten Booten und einer Wassermühle. Oder war es eine Brauerei? Ich weiß es nicht mehr.

Für dieses Museum sollte man sich einen ganzen Tag Zeit nehmen, denn sonst wird man nicht alles schaffen.  Neben den 6 Sonderausstellungen gibt es sage und schreibe 18 Dauerausstellungen, die unter anderem Themen wie Fototechnik, Mathematik, Informatik, Papiertechnik und Produktionstechniken, Raumfahrt umfassen. Wie auch mir damals, blieben meinem Sohn die Blitze im Physikbereich besonders in Erinnerung.

Fazit: Hier kann man von Morgens bis spät Abends die Welt entdecken, auseinander nehmen und wieder zusammen bauen. Selbst kleine Kinder haben hier viel Spaß. Es gibt sooo viele tolle Sachen hier, dass man einen eigenen Blog-Beitrag bräuchte, um sie angemessen zu würdigen. Wir gehen hier immer wieder gerne hin und die Preise sind absolut in Ordnung, für das, was man geboten bekommt.

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An das Labyrinth Kindermuseum vergibt mein Sohn den 7. Platz. Hier gibt es für Kinder viel zu erforschen und alle paar Monate wechseln die Themen, es wird also nie langweilig. Als mein Sohn letztes Jahr mit seiner Klasse da war, ging es um das Thema: Platz da! Kinder machen Stadt! Elektrische Autos, ein Kran, man konnte Häuser bauen und und und.

Momentan geht es um Vielfalter. 1, 2, 3, Kultummel. Vielfalt: Woher kommt sie, worin steckt sie und wie und wo begegnen wir ihr? Das wäre auch gleich wieder was für meine Kids.

© Labyrinth Kindermuseum Berlin, Foto: Ragnar Schmuck

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Und wieder ein Museum, das Naturkundemuseum Berlin wurde nochmal um einiges interessanter, als der schwarze T-Rex letztes Jahr dazu kam. Unser Platz 8. Das war ein Event.

Wie in vielen Museen gibt es auch hier diese kleinen Geräte inkl. Kopfhörer, in die du nur noch die Nummer des Objekts vor dir eintippen musst, und schon taucht man ein in die Welt der Dinos, Edelsteine, Minerale, Tiere und Planeten. So stapft mein Sohn von einem Objekt zum nächsten und erzählt mir den ganzen Heimweg, was er alles Neues erfahren hat. Es ist ein Fest.

Immer wieder überwältigend, ist dieser kalte hohe Raum voller in Alkohol eingelegter Tiere, die Nass-Sammlung. Und was für Geschichten sich hinter den unscheinbaren Zahlen verbergen, wir haben viel gelacht. Was mein Sohn besonders beeindruckt hat, waren das damalige 1:1 Models eines Meteoriten.

Viel von unserer Erde können wir hier lernen und es gibt immer noch neues zu entdecken. Zumal mit dem Älter werden auch andere Interessengebiete aufkommen.

Im Dinobereich kann man durch eine Art „Fernglas“ schauen und über das Skelet im Ausstellungsraum legt sich die komplette Original-Gestalt des Dinosauriers in einem 3-D-Video und es beginnt zu laufen.

Wenn ich mich an unsere trockenen Klassen-Ausflüge in das Naturkundemuseum erinnere, ist das heutige Museum Welten von dem entfernt, was ich damals kannte.

Ein spannender und lehrreicher Ausflug, der nicht den ganzen Tag benötigt. In 2, 3 Stunden kann man das meiste Erkunden und mit Wissen erfüllt das Museum verlassen.

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Das Kreativhaus Berlin auf der Fischerinsel in Mitte bekommt den 9. Platz von uns. Eine alte Kita umgebaut zu einer Begegnungsstätte für Kreative.  Im Kreativhaus gibt es fast alles für Jung und Alt. Kurse, Clubs und Events. Von Tanz und Handwerk zu Sprachen und Theater.

Diese Kultur- und Begegnungsstätte haben wir am Ende der Kitazeit meines Sohnes für seine Geburtstagsfeier genutzt. Es gab eine Betreuerin, die 1,5 Stunden mit den Kids einen Schatzsuch-Parcours durch dass ganze Gelände gemacht hat und am Ende gab es eine große Schatztruhe mit vielen Leckereien.  Ich meine dabei damals ein Fotolabor und ein Chemielabor entdeckt zu haben und draußen gab es noch ein Bällebad. Welchses nach der anstrengenden Achatzsuche der Renner war. Simpel, aber so ist es ja meistens, die einfachen Dinge begeistern am Meisten.

Ein sehr schönes kreatives Fleckchen Erde in der Mitte Berlins und preiswert noch dazu. Und direkt am Kanal gelegen, ein Kleinod von Berlin.

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Das Jugend- und Kindermuseum in Schöneberg kann leider keine Platzierung bekommen, da ich bisher nur ohne meine Kinder dort war. Aber ich kann euch sagen, es ist ein wunderbares Museum für Forscher und Entdecker. Letztes Jahr habe ich dort Fotos machen dürfen und so die einzelnen Ausstellungen erkunden und kennenlernen können.

Die Kids können das Druckerei-Handwerk erlernen und sich verkleiden In den Wunderkammern können die Kids Alltagsgegenstände der letzten 100-150 Jahre bestaunen und entdecken. Es gibt Theaterräume und Räume für die eigene Gestaltung.

Es kann natürlich sein, das es mittlerweile andere Ausstellungen gibt, aber sicher sind diese genauso spannend, wie die Themen, die ich erleben und fotografieren durfte.

Das Museum betreut zwei Außenstellen, zum Beispiel den Informationsort Schwer­belastungs­körper. Teenager die nie Wissensmüde werden, kommen hier auf Ihre Kosten.

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Und ein besonders schönes Fleckchen Erde zum Schluss: Die Biosphäre Potsdam. Meine Jungs können hier leider keine Platzierung angeben, da sie hier noch nicht waren. Aber ich war dort. Es ist soo schön hier. Der passende Ort, für alle die im Winter mit der Heizdecke durch die Wohnung laufen (wie mein Mann) und gerne viel Wärme um sich haben.

© Foto: Biosphäre Potsdam

Hier gilt es die Geheimnisse und die fantastische Welt der Tropen und Regenwälder zu entdecken, ohne Stunden in einem teuren Flieger verbringen zu müssen. Für die ganze Familie ist was dabei. Schmetterlinge für die Mädels, diese bunten knalligen Farben sind Balsam für die Seele. Ich sag´s euch.

Neu für mich ist der Aquapark. Ich gehe selber gern Schnorcheln und tauche ab in die schöne Mittelmeer- und Karibik-Unterwasserwelt.

Aber ganz neugierig hat mich das Taschenlampenabendteuer gemacht. Das ist was für meine Jungs, es wird wohl diesen Winter nicht ausbleiben, auch dort mal wieder hin zu fahren.

Fazit: Für die Mädels gibt es Farben, Schmetterlinge und Palmen und für die Jungs gilt es neue Welten zu erforschen und in andere Welten einzutauchen.

Ein kleiner Tipp noch am Rande: Hier finden auch Veranstaltungen wie Messen statt, in Kürze zum Beispiel die Feriencampmesse Berlin/Potsdam.

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Und was noch auf unserem Plan steht, aber noch nicht erkundet werden konnte:

Das Computerspielmuseum,  der Indoorspielplatz Dockx Berlin , der Pandaland Indoorspielplatz in Steglitz, der Indoor-Kletterwald BergWerk.berlin

Eine Boulderhalle hatte mein Sohn auch mal besucht, aber leider wissen wir nicht mehr, welche das war, also auch hier gilt:

Was lieben eure Kinder? Wo wart ihr schon? Was gibt es noch zu entdecken? Oder was ist eure Meinung zu unseren Lieblings-Locations? Schreibt mir und ich ergänze es oder postet es direkt hier darunter. Ich würde mich wirklich darüber freuen.

Ich hoffe es war spannend und hat euch vielleicht auf die nächste Ausflugs-Idee gebracht.

Eure Jannette und die Jungs

Mit Jungs ist Action beim Familienshooting garantiert!

Ein neues Familienmitglied wird geboren und jeder möchte diesen wunderbaren Moment festhalten. In dieser Familie ist ein zweiter Junge geboren und die Mama wünschte sich Familienbilder mit dem neuen Brüderchen.

Und bei Jungs gibt es immer Action beim Shooting. So auch hier. Der große Bruder tobte viel und Mama und Papa blieben ganz entspannt und freuten sich einfach. Ich fand das so wunderbar.  Und wie es meistens mit dem zweiten Nachwuchs ist, den interessiert das nicht die Bohne! Er Schläft einfach und lässt den Trubel um sich einfach geschehen.

Und so geschah es von selbst, das die Eltern auf Ihren großen Sohn schauten und sich freuten und mit ihm tobten und kuschelten. So mag ich es am Liebsten. Die Eltern schauen auf Ihre Kinder und so entstehen diese wunderbaren innigen Momente des Familienlebens. Und die Kamera ist schnell vergessen.

Das Liebe Grüße

Jannette

Was ist eigentlich eine Homestory, dokumentarische Fotos und was ist ein Lifestyle-Shooting?

Diese kleine Familie durfte ich im November besuchen, der Tag sah nicht so gut aus und ich dachte schon, es könnte schwierig mit dem Licht werden. Aber als ich dort ankam, traf ich drei wunderbar gelaunte Menschen an. Und schon ging alles wie von selbst.

Die Sonne kam etwas hinter den Wolken hervor und die Kleine war ganz neugierig auf mich und schaute immer wieder in die Kamera. Ein Traum, wenn man das möchte.

Aber was, wenn nicht? Was, wenn man Bilder machen möchte, bei denen die Eltern und das Baby sich miteinander beschäftigen? Keine -Schaut-Jetzt-Bitte-in-die-Kamera-Bilder. Sondern eine Homestory.

Die Homestory

In der letzten Zeit habe ich diesen Begriff öfter verwendet und möchte euch den Unterschied zu ein zwei weiteren Fotografie-Stilen darlegen.

Diese Familie wünschte sich eine Homestory. Am Telefon sagte die Mutter zu mir, sie wünscht sich natürliche Bilder zu Hause mit Ihrem Freund und ihrer Tochter. Und auch Bilder auf denen die frisch gebackene Familie auch mal in die Kamera schaut.

Was ist das nun für ein Shooting? Wenn wir in ein Online-Wörterbuch schauen, finden wir diese Definition für Homestory:

Bericht in einer Zeitschrift oder Zeitung über eine bekannte Person mit Details aus dem Privatleben, angereichert mit Fotos aus dem privaten Heim.

Begonnen haben damit prominente Menschen wie John F. Kennedy, um Normal und Bodenständig zu wirken. Und es hat funktioniert. Denn es ist eine wunderschöne Möglichkeit zu zeigen, wie man mit der Familie lebt und wie es bei einem zu Hause ist.

Diese Art der Fotografie verrät aber nichts über den Stil des Fotografen. Also wie die Fotos aufgenommen wurden.

Arbeitet der Fotograf mit natürlichem Licht oder verwendet er immer einen Blitz bei seinen Aufnahmen. Wie genau der Fotograf seine Fotos aufnimmt, sind wieder technische Details.

Ich möchte hier nur auf das natürliche Licht eingehen.

Natürliches Licht

Mir persönlich ist die Arbeit mit natürlichem Licht ans Herz gewachsen. Warum? Ganz einfach. Kinder springen unheimlich viel herum, sie rennen durch die Wohnung und hüpfen, toben und kuscheln mit den Geschwistern und Eltern.

Wenn ich jetzt noch ständig daran denken müsste, wo mein Blitz steht, ich ihn neu positionieren müsste und wie ich ihn auf die Kinder ausrichten müsste, gingen mir 90% der wunderbaren Fotos, die zu Hause entstehen, einfach durch die Lappen.

Hier sitzen die Eltern auf der Bettkante nah am Fenster. Hier ist das meiste Licht und die Eltern beugen Sie zu ihrer Kleinen herab und singen mit ihr. Warum? Die Kleine hat das zum Lachen gebracht, es machte sie einfach glücklich. Es war einfach rührend schön.

Und so kommen wir schon zum einem von zwei Begriffen, der für mich mit dieser Art Bilder aufzunehmen untrennbar verbunden ist:

Dokumentarische Fotografie

In Wikipedia wird darüber folgendes geschrieben:

Er zeigt, was er vor Ort mit der Kamera sieht, nimmt uns mit, wenn er unterwegs ist. Sein Blick richtet sich bevorzugt auf das, was ohne Aufhebens geschieht, sich im Alltagsgeschehen oder in ritualisierten Abläufen so offensichtlich unsichtbar gemacht hat, dass es der Wahrnehmung entgleitet.

Dies bedeutet, ich greife nicht ein, ich lasse alles geschehen und begleite die Familie durch die Zeit, in der ich bei ihr bin. So wie bei diesem Bild hier. Eigentlich wollte ich ein Familienbild machen, aber die Kleine wurde müde und rieb sich die Augen und da brauchte ich nur noch auf den Auslöser drücken. Ein unheimlich toller Moment. Mein Lieblingsbild, es zeigt so viel Liebe und Zuneigung zwischen den dreien.

Wenn ich etwas gesagt hätte, wäre die Kleine vielleicht abgelenkt gewesen, oder die Eltern hätten aufgeschaut und das Bild wäre ein ganz anderes gewesen.

Aber genau das mache ich nicht ausschließlich, denn wozu warten, bis immer was passiert, wenn man das auch in einem gewissen Rahmen steuern kann? Womit wir zum zweiten Begriff kommen, der für diese Art der Familienfotografie, wie ich sie gern mache, wichtig ist.

Lifestyle-Fotografie

Der Begriff kommt aus dem englischen und erscheint uns daher vielleicht etwas befremdlich. Mich hat er zunächst auch abgeschreckt. Es klang einfach nicht nach emotionalen und natürlichen Familienbildern mit den Liebsten im trauten Heim.

Aber auch hilft uns die Wikipedia mit einer schönen Definition weiter, diesmal die englische Site, hier für euch die Übersetzung:

Lifestyle-Fotografie ist eine Art von Fotografie, die hauptsächlich Menschen in Situationen, realen Ereignissen oder Meilensteinen auf künstlerische Art und Weise und die Kunst des Alltags erfassen soll. Das primäre Ziel ist es, Geschichten über das Leben von Menschen zu erzählen.

Ein Lifestyle-Fotograf ist nicht nur ein Portrait- oder People-Fotograf und liebt / genießt Fotografie als Kunst im Alltag, sondern gilt als talentiert in der Fotografie. Auch in vielen anderen Disziplinen der Fotografie,  z.B. Landschaft, Street Photography, Mode, Hochzeit und sogar Wildtiere –  mit einer einzigartigen Vision, um das Leben der Menschen zu inspirieren.

Es zeigt also euch, wie ihr lebt, mit euren liebsten Menschen und den Dingen um euch herum, die euch wichtig sind. Auf künstlerische Weise. All eure persönlichen Gegenstände werden in das Foto mit eingebunden und zeigen euch in alltäglichen Situationen.

Nun ist es aber so, dass ich gern mal nachhelfe und in das Geschehen eingreife, um Bilder entstehen zu lassen, die sonst, wenn ich gewartet hätte, vielleicht niemals passiert wären. Und das ist der Unterschied zur dokumentarischen Fotografie.

Bei diesem Foto hier, fragte ich die Eltern, was ihre Tochter zum Lachen bringt. Und der Papa sagte, sie lacht herrlich, wenn er sich immer hinter dem Tuch versteckt und es dann nach oben schiebt. Also sagte ich, gut, dann mach das. Und schon lachte sie fröhlich los.

Das sind eure persönlichen Geschichten, die hier erzählt werden, weil ich euch kleine Anleitungen gebe und Fragen stelle. So lösen sich Ratlosigkeit und kleine Unsicherheiten auf, und es entstehen diese innigen Momente zwischen euch.

Es ist also die Mischung aus mehreren Arten der Fotografie und der Stil, wie die Bilder aufgenommen werden, die emotionale und innige Familienfotos hervorbringt.

Auf diesem Foto sagte mir die Mutter, dass sie sehr gern mit Ihrer Tochter in diesem Stuhl sitzt. und so schaukelten die beiden, während der Papa auf dem Bett zuschaute. Ich habe ihn bewusst aus dem Bild gelassen, da ich nur die Beziehung zwischen den beiden zeigen wollte.

Was ist meine Mischung?

Zu Beginn sind alle noch stark an der Kamera interessiert und schauen hinien, ich nutze diese Gelegenheit, um Bilder zu machen, auf denen die Familie an einem hellen Fleck in der Wohnung sitzt und alle in die Kamera schauen. Ich gebe kleine Anweisungen und positioniere alle richtig.

 

Gern sage ich den Eltern, sie sollen Ihre Kinder anschauen. Wenn man sich anschaut, vergisst man die Kamera und es bringt meist alle zum Lachen. Bei den Kleineren Kindern, sieht man dann diese unvergleichliche Liebe zwischen Eltern und Kind. Wie hier. Und manchmal hat man Glück und die Eltern lächeln sich gegenseitig an.

Eine meiner Lieblingsfragen ist, was die Kinder am liebsten mit ihren Eltern machen, oder umgekehrt. Oft kuscheln oder toben die kleinen dann mit Ihren Eltern oder werden hoch geworfen. Es können aber auch ganz klare Anweisungen von mir kommen, wie, macht dies und jetzt macht das! Das ist bei jeder Familie ganz unterschiedlich. 

Somit kann man sagen, dass meine Homestorys von allem etwas enthalten. Sie enthalten die dokumentarische Familienfotografie, genauso wie die Lifestyle-Fotografie. Es ist auch schwer, hier eine Linie zu ziehen. Für mich geht es nicht ohne Anleitungen, die euch durch das Shooting führen. Aber genauso wichtig sind mir die Momente, in die ich nicht eingreife und ihr einfach nur für euch seid.

Die Kombination dieser Stile macht meinen fotografischen Stil aus. Und ich fotografiere mit dem Licht was da ist, denn das gibt die Definition von Fotografie her:

Mit Licht schreiben/malen. 

Es kommt aus dem altgriechischen und bedeutet photós ‚Licht‘ und graphein ‚schreiben‘, ‚malen‘, ‚zeichnen‘, also „zeichnen mit Licht“

Für mich ist das natürliche Licht dasjenige, mit dem die schönsten Bilder gezeichnet werden.

Nun, ich hoffe, ich habe etwas Licht ins Dunkel der Fotografie-Stile und Definitionen gebracht  und es hilft euch, zu entscheiden, welches Shooting für euch das Richtige ist.   

Liebe Grüße

Jannette

Und immer wieder Sonntags…Chaos am Frühstückstisch!

Ja, wie ist das eigentlich bei euch Sonntags? Chaotisch, verschlafen, hektisch oder einfach nur laut?

Den Mund am Ärmel abwischen. Mit dem Eier-Löffel in die Marmelade. Den Kakao neben die Milch verschütten. Und das Messer ablecken. Und das alles innerhalb kürzester Zeit.

Und bei 3jährigen ganz beliebt: Die Füße auf den Tisch. Was macht ihr dann? Habt ihr schon aufgegeben, wie die Mama hier auf dem Foto? Und lasst ihr eure Kinder dann einfach machen?

Oder versucht ihr auf eure Kids gutmütig einzureden? Was es auch ist. Genau das wollte ich hier einfangen. Die wochenendlichen Eskapaden am Frühstückstisch, wenn man selbst noch nicht so richtig wach ist und eigentlich nur in Ruhe seinen Kaffee trinken und dabei Zeitung lesen möchte. Oder das auch einfach macht.

 

Und genau dann, wenn man nicht hinschaut, passiert es. Die Müslischüssel kippt um, nur weil euer Sohn oder eure Tochter nicht richtig an die Brötchen heran kommt.

Und genau da beginnt bei mir das Kopfkino. Wenn meine Kids diese Dinge tun und ich oft Lachen muss und mir manchmal das meckern nicht verkneifen kann. 😉

Was machen eure Kinder am Tisch? Schreibt mir, wenn ihr Lust dazu habt.

Liebe Grüße

Jannette

Was machen wir eigentlich am Wochenende Mama?

Das höre ich immer öfter von meinem 9-jährigen Sohn! Und dann soll man schnell eine Antwort parat haben, und am besten auch einen Plan!

Wie viele Zeitschriften habe ich schon gekauft, wo so vieles drin steht, was man alles in und um Berlin machen kann. Und dann sitzt man da, 30 Minuten und länger…und die Zeit verrinnt und die Kids wollen einen Antwort! Versteht mich nicht falsch, ich liebe diese Zeitungen, aber meistens muss man diese Ausflüge rechtzeitig planen und dann doch wieder im Netz recherschieren, wann sind diese oder jene Aktivitäten möglich. Und du musst die Zeitung auch erstmal kaufen. Und dann verstaubt sie doch im Regal.

Und da kommen wir zu meiner neusten Entdeckung im Zuge meiner Suche nach einer spannenden Wochenend-Aktivität mit meiner Familie. Eine tolle Website mit wundervollen Angeboten:

www.kindaling.de

Hier finden Eltern viele verschiedene Freitzeit-Aktivitäten, Kurse, Familien und Kinder-Urlaube, an jedem Tag der Woche. Von Betreuungsmöglichkeiten bis Kursen für junge Forscher. Von simplen Dingen wie Bowling bis zu Musik und Konzerten für Kinder, Spielplätzen, Buchhandlungen und Eltern-Kind-Cafés. Selbst Babysitter gibt es hier. Die Kurse können sofort gebucht werden. Man braucht nicht nochmal auf eine neue Website klicken und sich dort durch ein Bestellsystem wuseln. Es gibt soooo vieles auf dieser Seite zu finden, dass ich es gar nicht aufzählen möchte. Auch werdende Eltern kommen hier nicht zu kurz.

Ich weiß, das klingt jetzt wie Werbung, das ist es vielleicht auch. Aber in erster Linie möchte ich als Mama von zwei Jungs euch diese Seite ans Herz legen. Weil ich schon so oft verzweifelt etwas schnell finden wollte, etwas, dass vielleicht auch nicht soviel kostet und spannend für die Jungs ist.

Hier merkt man, dass die Seite von Eltern erstellt wurde. Die Idee kam einem Papa, der sicher genau das selbe Problem hatte wie ich. Eine übersichtliche Seite finden, auf der man schnell etwas für die eigenen Kids und einem selbst finden kann. Ich finde, das ist hier wunderbar gelungen.

Was mich besonders begeistert, ist der Kalender gleich auf der Startseite. Hier siehst du, was heute und in den nächsten Tagen in Berlin los ist. Darunter finden sich alle Kategorien, ebenso oben im Menü. Es wird einem sehr einfach gemacht, schnell das passende zu finden.

Und wo ihr unbedingt mal rein schauen solltet ist der Blog. Dort findet man unter anderem tolle Top 10 Listen, passend zur jeweiligen Jahreszeit und schöne Tipps für Eltern.

Die Ferien- und Urlaubsangebote für Kinder und Familien, finde ich persönlich -mit zwei Rabauken- grandios. Sowas habe ich immer gesucht. Outdoorwochenenden als Berliner Göre sind ein MUSS.

Entschuldigt, wenn ich vielleicht etwas zu begeistert klinge, aber das ist echt etwas, was ich lange gesucht habe. Daher wollte ich euch unbedingt davon erzählen.

Wenn es euch auch so geht, kann ich diese Seite nur empfehlen.

Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim ausprobieren.

Jannette

Von Anfang an nur Fotos im Kopf! – Wie war das eigentlich bei mir!

Auf meiner Website gibt es schon einen kleinen Einblick darin, wie ich Kinder- und Familienfotografin wurde, aber so richtig von Anfang an und mit allen Facetten habe ich das nie erzählt. Es wird also Zeit. Denn immer wieder kommen Fragen.

Das erste Mal als ich eine Spiegelreflexkamera sah, war ich 5 Jahre alt. Das war 1986. Ich stand im Wohnzimmer und meine Mutter kam mit dieser Kamera gerade nach Hause. Brandneu, eine EXA 1b mit einem 50mm Objektiv. Ich wollte sie sofort haben und Bilder damit machen. Ich war Feuer und Flamme und es war um mich geschehen.

Sie sagte aber: „Nein! Du lässt sie nur fallen!“

Wochenlang musste ich diesen Satz hören. Meine Mutter musste letzlich einsehen, dass ich nicht aufgeben würde und sie gab mir die Kamera in die Hand.

Diesen Moment werde ich nie vergessen. Was für ein schweres Teil und dieser starre Blitz den sie dann auch noch anbaute und mir erkläre was der macht. Die Sonne schien mir auf den Rücken durch das Fenster und in der Küche brutzelte mein Vater das essen.

Bis heute habe ich sie nicht fallen lassen. Und schöne Bildern macht sie immer noch!

1. und 2. Foto: von der wunderbaren Bahar Gözmener

Im Alter von 13 Jahren habe ich angefangen mir die Grundlagen mit Notizen über Belichtung und Zeit und Schärfeeinstellung selbst beizubringen. Stundenlang war ich unterwegs und machte Fotos von der Natur, Gebäuden und Menschen. Jede Einstellung notierte ich zum entsprechenden Foto auf Papier. Denn eine sofortige Kontrolle gab es nicht. Das erschwingliche digitale Zeitalter der Fotografie begann erst Anfang der 2000er Jahre.

Also schrieb ich fleißig meine Bildnummer und die dazu gehörigen Bildeinstellung auf. Immer wieder kam es vor, dass ich, als ich die Bilder in den Händen hielt meine Notizen, die ich gemacht hatte, nicht mehr verstand. Alles ergab überhaupt keinen Sinn mehr. Denn das Bild sah ganz anders aus. Für den Aha-Effekt brauchte es mehr Zeit, die Fehlerquote hoch. Aber aufgeben kam nicht in Frage.  Und irgendwann hatte ich den Dreh raus.

Heute mache ich alles automatisch und weiß aus den FF, welche Einstellungen es in einer Wohnung, im Wald, auf der Straße, bei Sonnenschein, bei Regen oder sonst irgend welchen Gegebenheiten braucht. Es ist in meinem Blut. Noch heute gibt es Momente in denen ich doch sehr überrascht über meinen technischen Automatismus bin. Und freue mich darüber. Das war doch die Definition von Profi….oder? Üben üben üben.

Mit 16 Jahren bewarb ich mich an der Uni, man schickte mich weg. Werd erwachsen, stand zwischen den Zeilen. Ja so war das, heute können sie jünger nicht sein und damals sollte man erstmal erwachsen werden. Ich dachte natürlich es liegt an meinen Bildern.

Und so lernte ich erstmal was völlig anderes. Kauffrau für Bürokommunikation. Zu deutsch Sekretärin. In meiner Freizeit machte ich fleißig weiter.

Zu meinem 18. Geburtstag bekam ich die Minolta Dynax 505si von meinem damaligen Freund, meiner ersten großen Liebe. Das war ebenso eine Spiegelreflexkamera. Ich hab diese Kamera überall mit hin genommen. Auf Partys, zu Familienfesten, in den Urlaub und einfach nur so. Motive gab es überall. Auf der Suche nach Bildern mit dieser Kamera sind mir diese beiden Fotos in die Hände gefallen. Links die Minolte und ich. Rechts eine mir unbekannte Dame und ich in der Dunkelkammer.

Immer mehr Leute sagten mir, das meine Bilder so schön sind. Ich dachte, das sagen sie, weil sie mich kennen. Aber nach und nach, kamen Leute von Freunden zum fotografieren.

Außerhalb der Arbeit machte ich nur noch eins, fotografieren. Ich übte mich an der Motivwahl und in den Perspektiven. Besuchte Abend- und Volkshochschulen. Und quälte mich durch höllisch komplizierte Fotografie-Bücher.

Ich würde jetzt so gern ein paar der Motive zeigen, aber aus dieser Zeit habe ich fast nichts mehr. Bei einem Umzug ging genau diese -meine wichtigste Kiste- mit all meinen Negativen verloren.

Nun ja. Ich schloss meine Ausbildung ab und bekam eine Anstellung in einem Unternehmen, dort wurde ich mit der Zeit Leiterin der Werbe- und Marketingabteilung. Ich hatte viel mit Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing zu tun. Da passten Fotos immer gut ins Konzept. Diese Zeit war wichtig und ich habe viel Weiterbildung genossen und gelernt.

Nach sieben Jahren bekam ich meinen ersten Sohn und es war Zeit einen neuen Abschnitt zu beginnen. Jetzt oder nie!

Während andere Mütter in Elterncafés ihren Kaffee schlürften und über Windeln quatschten, schaukelte ich mit dem Fuß die Wiege und recherchierte, rechnete und plante meine Selbstständigkeit als Fotografin.

Mein Studio hatte ich ja schon. Also warum nicht. Es passte, so dachte ich. Keine Bange, es gab auch Zeit für meinen Großen. Aber es war schon anders, als bei anderen Mamas.

Das war vor 9 Jahren. Und ich würde es immer wieder so machen.

Wenn du Selbstständig bist musst du immer wieder auf dem neuesten Stand sein. Ich habe mich für eine Bildsprache entschieden die Zeitlos ist – sprich, keine tollen Filter über die Bilder ziehen, die in 2 Jahren wieder out sind. Aber was muss und sollte man als professionelle Fotografin können und wissen?

Ich wusste ich kann fotografieren, aber ich ging noch mal zur Uni. An die POP Akademie und schloss mit 96 % ab. Ich machte eingie Zeit davor einen 1jährigen Abendkurs am Lette Verein Berlin und danach viele tolle Workshops bei guten Kollegen. Das mache ich übrigens immer noch sehr gern. Denn die machen am meisten Spaß.

In den ersten Jahren habe ich alles fotografiert, was sich mir anbot. Ich hatte Spaß und war offen für neues.  Aber irgendwann merkte ich, dass ich bestimmte Shootings nicht mehr machen möchte und mein Herz für Babys, Kinder, Familien und Künstler schlägt.

Und da bin ich heute. Eine professionelle Kinder- und Familienfotografin mit Leib uns Seele in einem wunderbaren Künstlerviertel in Weißensee. Und hier in dieser Straße arbeite und lebe ich nun schon seit 9 Jahren und es wird immer schöner.

Ihr habt Fragen, immer her damit.

Liebe Grüße

Jannette

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Ganz stolze große Schwester und Familienglück pur!

Anfang Oktober habe ich euch von dieser tollen Familie und ihrer süßen kleinen Hochzeit erzählt. Nun möchte ich euch die Familienfotos zeigen, die mit dem Familienzuwachs einen Monat später im Familienfotoshooting entstanden sind.  

Wenn ich mir die Bilder so anscheue, bekomme ich immer noch diese Glücksseligkeit. Ach wie schön. Ich freue mich immer so sehr, euer Familienglück in Bildern festhalten und so nah miterleben zu dürfen.

Vielen Dank dafür.

Eure Jannette

 

Hier die Hochzeit der beiden einen Monat zurvor:

Ein Traum-Hochzeitsshooting im August und das benutzen von euren Bildern

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Goldener Herbst am Lietzensee mit wundervollen Kindern

Ich hab ja gesagt, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Der Goldene Herbst ist da! Dieses Shooting ist noch vor dem großen Herbststurm entstanden. Und zwar am Lietzensee, eine ganz tolle Shootinglocation. So schön ist es dort.

Am Lietzensee war ich zwar schon einige Male, aber nicht an diesem Teil des Sees. Dort wo wir waren, waren weniger Menschen und es ist wunderbar idyllisch. Es gibt fantastische Kletterbäume für Kinder und einen tollen Terrassenbrunnen.

Bei Spätsommertemperaturen sprangen, rannten, kletterten und hüpften die beiden hier durch den Park am See.

Ein toller Ort, oder was sagt ihr?

Liebe Grüße

Janny

 

 

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Ein Traum-Hochzeitsshooting im August und das benutzen von euren Bildern

„Aber bitte keine klassischen Hochzeitsfotos!“ Waren ihre ersten Worte am Telefon. „Bloß nicht so steif und klassisch! Wir sind auch nicht so angezogen.“ und „Wir möchten lieber Bilder in Richtung Familienbilder von dir, denn wir haben nur ein befreundetes Paar dabei und es wäre sicher schön für die Verwandtschaft.“

Ich war sehr gespannt, ob sie wirklich nicht so klassisch gekleidet waren und im T-Shirt und Sneakers kommen, aber so war es und es macht mir jetzt noch eine Gänsehaut. Es war magisch.

Eine Heirat ist für mich ein Statement an alle da draußen und zu sagen: Wir gehören zusammen, wir lieben uns und wir möchten das durch diesen Akt bekräftigen und festigen und für alle und immer klarstellen.

Paare die diesen Schritt wagen, gehören für mich zu den mutigsten Menschen auf diesem Planeten. Sie feiern ihre Liebe und bringen mich auch schon mal an den Rand der Tränen. In diesem Fall bin ich oft froh mich hinter meiner Kamera verstecken zu dürfen.

Diese Liebe diese magischen und innigen Momente. Das ist der Moment, wo ich jedes Mal Luftsprünge mache und unheimlich gerührt bin, dass ich das erleben darf und auf Bildern festhalten darf.

So sind wir nach der Trauung in den Bürgerpark Pankow gegangen um dort Familienbilder zu machen. Wie ich dieses Lächeln bei einer Hochzeit liebe. Alle die dort sind haben ein ganz spezielles Lächeln. Glücklich, zufrieden und beseelt.

Eine Sache darf nicht fehlen, auch wenn es vielen ein Graus ist: Das Gruppenfoto von allen, die da waren. Aber ich sag euch was, ich hatte kein Gruppenfoto zu meiner Hochzeit. Weil es mir ein Graus war und ich bereue es bis heute, von meiner Hochzeit kein Gruppenfoto zu haben.

Aber diese kleine wunderbare Hochzeit war etwas ganz besonderes für mich. Denn ich überlasse es immer den Familien und Paaren, ob ich die entstandenen Fotos verwenden darf oder nicht. Ich knüpfe das nicht an teurere Shootings oder andere Bedingungen. Ich denke, jeder sollte das frei entscheiden dürfen.

Und diese beiden haben entschieden, dass ich die Bilder nicht verwenden darf. Und da liegt die Krux. Ich kann diese Entscheidung sooooooo gut verstehen. Habe ich doch selbst 2 Jungs und wenn ich Fotos aus meinem Privatleben verwende, dann meist heimlich irgendwo auf meiner Website. Meine Kinder findet man weder auf Facebook noch auf anderen sozialen Netzwerken. Auf meiner Website gibt es ein paar wenige Bilder.

So kann ich diese Entscheidungen immer sehr gut verstehen. Auch wenn es manchmal sehr schmerzt. So wie hier. Aber so war es und ich freue mich einfach diese Menschen glücklich gemacht zu haben.

Einen Monat später kam die zweite Tochter zur Welt und ich kam erneut zu Familienfotos zu dieser Familie nach Hause. Nach dem Shooting konnte ich es nicht lassen, zu fragen, ob ich die Bilder verwenden darf. Ich darf nicht unversucht lassen, denke ich mir immer, und fragen kostet nichts.

Und dann kam die Nachricht, ich darf die Hochzeitsfotos verwenden, und wenn ich möchte auch die Hochzeitsbilder. Ich hab laut aufgeschrien und Luftsprünge gemacht. Glaubt mir, da bin ich ganz wie meine beiden Jungs. Unbedarft und voller kindlicher Freude. Für diese Momente lohnt es sich so sehr immer dran zu bleiben.

Wer ganz neugierig ist, kann in Kürze hier die entstandenen Familienbilder sehen.

Liebe Grüße

Janny

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